23.09.2016, 12:20 Uhr

Mils weitet das Busangebot aus

Stellten das neue Konzept vor: Andreas Knapp vom VVT, LhStv. Ingrid Felipe, Bgm. Peter Hanser, GR Daniel Pfeifhofer
MILS. Am Mittwoch, dem 23.09.2016 wurde im Milser Gemeindezentrum das neue Buskonzept vorgestellt. Die Fahrplanumstellung im Vorjahr hatte für viel Kritik gesorgt. Bgm Hnser räumte ein, dass die Umstellung und die Information suboptimal war.
Jetzt werden einige Reformen wieder zurückgenommen. Vereinfacht gesagt fahren die IVB-Linie 504 (ehemaliger 4er) und die Postbusse dann wieder so wie früher, der 504 bleibt fährt alos nur bis zum Haller Kurhaus und spart sich auch den zeitraubenden Abstecher zum Bahnhof.
Zusätzlich gibt es die neue Linie 5, der vom Gasthaus Walderbrücke in Absam quer durch Mils über das Haller Kurhaus bis zum Haller Bahnhof fährt. Die neue Linie wird mit modernen barrierefreien Niederflurbussen ausgestattet, die Engstellen im Dorf problemlos passieren können und auch bei den Umkehrpunkten (Planitz bzw. Walderbrüche sowie dem Haller Bahnhof) keine Probleme haben. Eigentlich sollte der neue 5er nur Montags bis Freitags fahren, nach Kritik der Bürger hat man sich aber bereit erklärt, das Angebot auch auf Samstag zu erweitern. Eine Ausweitung auch auf Sonn- und Feiertagsverkehr wird diskutiert, hier dürfte die Finanzierung aber schwierig werden. "Es ist immer besser, man schaut sich an wie sich die Nachfrage entwickelt und baut das das Angebot Schritt für Schritt aus. Wenn wir zu viel neue Linien auf einmal schaffen, dann fahren nur leere Busse herum und wir müssen das Angebot wieder streichen, was sehr ungünstig ist, weil es nur Kosten verursacht und die Konsumenten frustriert", weiß Andreas Knapp, Leiter der Verkehrs- und Angebotsplanung beim Verkehrsverbund Tirol. "Wir können nicht jedes Jahr alles ändern, wir wollen den Fahrgästen ein langfristiges Konzept bieten", pflichtet ihm Bgm. Peter Hanser bei.
Auch LHStv. Ingrid Felipe steht zum neuen Öffikonzept in der Region: "Wenn das Angebot verbessert wird, dann steigen auch mehr Menschen um, was die ganze Region von Verkehr entlastet."
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