03.10.2014, 10:28 Uhr

Schwarze Jugend kämpft gegen Cybermobbing

LA und VP-Jugendsprecherin will durch Aufklärung die Jugend schützen (Foto: Forum Land)

VP-Jugendsprecherin Kathrin Kaltenhauser und JVP-Obmann Dominik Schrott einig

Der aktuell erschiene Tätigkeitsbericht 2012/2013 der Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol unterstreicht eine bereits mehrmals von der Jungen Volkspartei aufgezeigte Problematik im Bereich Cybermobbing: „Aus dem Bericht geht klar hervor, dass die Zahlen an Mobbing-Opfern unter Kindern und Jugendlichen stetig steigen“, so JVP-Landesobmann Dominik Schrott.
VP-Jugendsprecherin LA Kathrin Kaltenhauser sieht ebenso große Gefahr für die Jugend: Die Auf den Social-Media-Plattformen spielen sich alle Themen aus der Lebenswelt eines Jugendlichen ab. Freunde, Unterstützung, Zuflucht findet man dort genauso wie Missbrauch und Mobbing oder Scheinwelten. „Und es gibt Menschen, die Schwächen in diesen Foren ausnutzen“, sagt sieht hier dringenden Handlungsbedarf und will diesen neuen Dimensionen der Cyber-Kriminalität begegnen.
Rechtlich wurde mit einer Novelle des Strafgesetzes schon einiges geregelt. „Die Strafe steht aber am Ende eines Prozesses. Wir müssen schon vorher Bewusstsein bilden. Mit noch mehr Workshops, Aufklärungskampagnen und Schulungsangeboten müssen wir reagieren“, sagt Kaltenhauser.
„Auch Eltern müssen sich mit diesem Thema auseinandersetzen, sobald ihr Nachwuchs junge Nutzer sozialer Netzwerke werden. Erziehungsberechtigte sollen sich für die digitalen Welt der Jugend interessieren und daran beteiligen“, so LO Schrott, aber auch der Datenschutz müsse gemeinsam mit mehr Eigenverantwortung greifen.
Über 99 Prozent der 16-24 Jährigen nutzen das Internet, insgesamt 80 Prozent aller ÖsterreicherInnen . Es brauche deshalb darauf abgestimmte Datenschutzrichtlinien, den richtigen Umgang mit personenbezogenen Daten, aber auch Präventionsmaßnahmen bei Cybermobbing und Cyberkriminalität fordert Schrott. „Konkret heißt das für uns in der Jungen Volkspartei: Persönlicher Datenschutz, Onlinesicherheit und Prävention sind die drei Säulen der jungen Netzpolitik.“
„Social Medias werden gezielt genutzt, um Druck auszuüben – rund um die Uhr und jeden Tag. Das kann Jugendliche zerbrechen lassen“, warnt Kaltenhauser abschließend
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wolfgang kratina aus Schwaz | 12.10.2014 | 06:12   Melden
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