Der Krampf mit den Krampfadern!

v. l. n. r. Kassier Werner Mandl, OA Dr. Gerald Walli, SHG Schmerz - Obfrau Ingrid Pralle
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Dr. Gerald Walli ist Oberarzt im Krankenhaus der barmherzigen Schwestern in Wien. Seine Spezialgebiete sind Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und Venen, sowie die Durchführung von Endoskopien. Außerdem besitzt er die Gabe, sein umfangreiches Wissen in einer für allen verständlichen Form verständlich, interessant und auch humorvoll weiterzugeben, was er beim Vortrag der Hartberger „Selbsthilfegruppe Schmerz“ im Café-Restaurant Pick eindrucksvoll bewies. Zwei Themen standen bei diesem Vortrag im Mittelpunkt: Krampfadern und Darmspiegelung.

Krampfadern sind relativ leicht auszumachen, weil man sie sehen kann. Krampfadern am unteren Teil des Fußes kommen immer von oben nach unten, was aber die Klappen in den Venen verhindern sollten, weil sie eben das Blut zum Herzen transportieren sollten. Und das kann man heutzutage durch Ultraschall sehen. Durch die ärztliche Behandlung sollte der Druck verringert werden, wie zum Beispiel durch Stützstrümpfe. Zu den Behandlungen gibt es natürlich auch Medikamente, welche helfen, die Venenwände zu stabilisieren. Da sie noch dazu wenige Nebenwirkungen haben, werden sie auch häufig verschrieben. Sie können zwar die Krampfadern nicht verbessern, aber die Symptome etwas lindern. Eine relativ einfache Behandlung ist, ein Mittel in die Venen hineinspritzen, welches die Venenwand verschließt. Natürlich gibt es dazu auch mehrere Operationsmethoden. Manche Methoden, wie zum Beispiel der Einsatz eines „Superklebers“, um die Venen zu verschließen, wurden im Ausland bereits im Jahre 2011 ausprobiert, ist aber nach wie vor im Versuchsstadium.

Bis heute weiß man nicht genau, warum es eigentlich Krampfadern gibt. Es hat sicher anatomische Ursachen, könnte vielleicht auch vererbt sein. Obwohl die Menschen erst im höheren Alter wegen der Krampfadern zum Arzt gehen, glaubt die moderne Medizin, dass das Problem bereits viel früher, etwa in der Schwangerschaft oder auch schon in der Pubertät entsteht, aber zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich ist. Eine Venenentzündung und Thrombose ist prinzipiell ident, aber auch diesbezüglich liegt dabei, wissenschaftlich gesehen, noch vieles im Dunkel.

Bezüglich Vorsorge ist eine regelmäßige Darmspiegelung empfehlenswert, weil man dadurch bösartige Dinge früher finden kann und Gegenmaßnahmen setzen kann. „Angsthasen“ sei gesagt, dass es nicht mehr die Tortour ist, die es einmal war, weil man – dank der modernen Medizin – heutzutage dabei schlafen kann. Die ersten Untersuchungen sollten ab dem 50. Lebensjahr gemacht werden. Wenn es im Familienkreis Personen gibt, die darunter gelitten haben, sollte man mit dieser Vorsorge schon früher beginnen.

Autor:

Franz Bergmann aus Hartberg-Fürstenfeld

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