Andis letzter Tanz!

Andreas Wiedner 1. Reihe ganz rechts hockend, Mitglieder und Musiker des heurigen Stodlfestes
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  • hochgeladen von Franz Bergmann

Das Stodlfest der Eichberger Jugend in der Eichberger Tenne ist ein Fixpunkt des örtlichen Festgeschehens und wird von der Bevölkerung aller Altersklassen  dementsprechend gut besucht. Ein Grund für den hohen Beliebtheitsgrad sind die immer bestens ausgesuchten Musikgruppen. So standen heuer zum Beispiel „Die Ilztaler“ auf der Stodlbühne, der Stefan Rauch „rauschte mit seinem „musikalischen 15er Steyrer “ nach Eichberg und DJ Manson heizte die gute Stimmung noch zusätzlich an. Das sie auch äußerst kreativ sind, bewies ihr Schätzspiel, bei dem sie sämtliche Nägel, Schrauben und Schraubenmuttern, die bei den Vorbereitungsarbeiten zu Boden fielen, in einem Glas sammelten. Insgesamt waren es nicht weniger als 3.247 Stück. Günter Lueger, der Bankstellenleiter der Raiffeisenbank Rohrbach verschätzte sich nur um drei Stück und konnte danach die Siegesprämie von100€ bei seinem eigenen Bankinstitut anlegen.

Leider hatte dieses Fest einen kleinen Wermutstropfen, denn für den umtriebigen Jugendobmann Andreas Wiedner war dies sein „letzter Obmann - Tanz“ Der sympathische 26-jährige meinte etwas wehmütig, dass die Zeit gekommen ist, die Klubführung in jüngere Hände zu geben. Andi, wie ihn seine Freunde nennen, hat für die Eichberger Jugend enorm viel geleistet. So organisierte er heuer mit seinem Team (aktuell 56 Mitglieder) zum vierten Mal das Stodlfest. Die Wahl der nächsten Obfrau oder Obmannes wird nächstes Jahr im März stattfinden und - da ist er sich sicher - wird es bis zu diesem Termin bestimmt keine Zwischenregierung geben! Die Freundschaft aller Mitglieder untereinander war schon immer ein Markenzeichen des Klubs. Allein die Tatsache, dass sie beim ersten Stodlfest im Jahr 2015 im Vorfeld persönlich finanzielle Mitteln zur Verfügung stellten, spricht eine deutliche Sprache. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Jugendgruppen war immer problemlos. Nicht selten besuchten sie die Feste angrenzender Jugendvereine. Selbstverständlich gab es in diesen fünf Jahren auch (wenige) Momente, wo man sich – wie in jeder guten Ehe –zusammenraufen musste, aber als beruflich diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger weiß Andi ganz genau, wie man „gewissen Patienten“ wieder heilen kann!? Da Andi noch ledig ist kann er nun auch als „Jugend – Pensionist“ seinem Privatleben mehr Zeit widmen, und sollte das nicht ganz gelingen, wird er sich, wie er scherzhaft bemerkte, bei der TV – Sendung „Bauer sucht Frau“ bewerben!?

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