Bleib z´Haus - Sortier aus
Entrümpeln für den guten Zweck

Hat bereits ihren Kleiderschrank aussortiert: Initiatorin Carina Frühwirth aus Walkersdorf (Gemeinde Ottendorf) hat die Aktion "Bleib z´Haus - Sortier aus" gemeinsam mit Julia Strempfl ins Leben gerufen.
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  • Hat bereits ihren Kleiderschrank aussortiert: Initiatorin Carina Frühwirth aus Walkersdorf (Gemeinde Ottendorf) hat die Aktion "Bleib z´Haus - Sortier aus" gemeinsam mit Julia Strempfl ins Leben gerufen.
  • Foto: Carina Frühwirth
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Carina Frühwirth und Julia Strempfl riefen die gemeinnützige Aktion ins Leben, die bedürftige Familien in der Corona-Krise unterstützt und gleichzeitig Ressourcen und die Umwelt schont.

FÜRSTENFELD. Viele nutzen aktuell die Zeit daheim dafür, ihr Zuhause und ihren Kleiderschrank auf Vordermann zu bringen, zu entrümpeln und wieder mehr Platz in den eigenen Vier Wänden zu schaffen. Wie man damit nicht nur Ordnung in sein Zuhause bringt, sondern auch gleichzeitig Bedürftigen helfen kann, und somit einen Nutzen für alle erzielt werden kann, beschäftigte die beiden Freudinnen Carina Frühwirth aus Walkersdorf und Julia Strempfl aus Fürstenfeld. Die Juristin und die Grafikdesignerin riefen darum kurzerhand die Aktion "Bleib z´Haus - Sortier aus. Entrümpeln für den guten Zweck" ins Leben.

Auf zum Kleiderschrank: Initiatorin Julia Strempfl hat bereits zwei Pakete mit Second-Hand-Ware versendet.
  • Auf zum Kleiderschrank: Initiatorin Julia Strempfl hat bereits zwei Pakete mit Second-Hand-Ware versendet.
  • Foto: Julia Strempfl
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Familien in der Coronakrise unterstützen

"Nach ein paar E-Mails, hatten wir mit dem SOS-Kinderdorf und dem vom Kinderdorf betriebenen Second-Hand-Laden 'Babäm' auch gleich einen Partner gefunden, der österreichweit Sachspenden entgegennimmt", berichtet Carina Frühwirth, dass die gespendete Kleidung (sowie auch Accessoires und Schuhe) und die daraus lukrierten Einnahmen zu 100 Prozent dem (CORONA-)Nothilfeprogramm des SOS-Kinderdorfs und somit bedürftigen Familien und Kindern in der Corona-Krise in Österreich und Italien zukommt.

Win-Sin-Situation für alle

"Wir sehen darin eine Win-Win-Situation für jeden. Zum einen wird den bedürftigen Familien geholfen, zum anderen wird unserer Kleidung ein zweites Leben geschenkt, was wiederum unsere Umwelt und Ressourcen schont", erklärt Frühwirth den nachhaltigen Gedanken.
Wie kommt aber jetzt die aussortierte Kleidung zum SOS-Kinderdorf? "Nachdem die aussortiere Kleidung verpackt wurde, kann auf der Internetseite von 'Babäm' ein Etikett für den kostenlosen Versand bezogen werden oder das Paket wird selbst an Babäm (Schottenfeldgasse 60, 1070 Wien) gesendet", so die beiden Initiatorinnen. (Genaue Anleitung, siehe weiter unten!)

Der Aufruf geht an alle, die mehr Platz im Kleiderschrank schaffen und gleichzeitig Gutes tun wollen.
  • Der Aufruf geht an alle, die mehr Platz im Kleiderschrank schaffen und gleichzeitig Gutes tun wollen.
  • Foto: Carina Frühwirth
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Auf Facebook hat die Aktion bereits ein breites Echo und über 300 Abonnenten gefunden. Es heißt also: auf zum Kleiderschrank und Gutes tun!


So funktioniert´s:

1. Kleiderschrank entrümpeln (ACHTUNG: Bitte ausschließlich Kleidung, KEIN Spielzeug, Geschirr, Bücher etc.)
2. Aussortierten und noch gut erhaltene Kleidung in ein Paket verpacken
3. Paket versenden:
Entweder online ein Etikett für den kostenlosen Versand erhalten, unter: www.babaem.at
oder das Paket selbst an folgende Adresse versenden:
Babäm! USH Unikat GmbH
Schottenfeldgasse 60
1070 Wien


Zu den Initiatorinnen

  • Julia Strempfl: 29 Jahre, gelernte Grafikdesignerin, nutzt die Quarantänezeit neben dem Bingewatching von Serien dazu, endlich wieder mehr zu zeichnen und kreativ zu werden.
  • Carina Frühwirth: 30 Jahre, Juristin, nutzt die Quarantänezeit hauptsächlich zum Kochen, Essen und den viel zu großen Kleiderschrank zu entrümpeln.

Mehr Informationen

www.sos-kinderdorf.at

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