Für Harmonie und Liebhaberei unter den Menschen

Hinter dem Verein Liebhaberei und der Ermi-Oma steht der Wunsch Menschen zu verbinden.
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  • hochgeladen von Carina Frühwirth

Der diplomierte Krankenpfleger, Sozialmanager, Vater und preisgekrönte Kabarettist Markus Hirtler ist derzeit im „Dienste der Menschen“ mit der Renovierung eines Bauernhofes beschäftigt.


Der Fürstenfelder Markus Hirtler arbeitete über 20 Jahre als Krankenpfleger, bevor ihn ein glücklicher Zufall zum Kabarett führte. Seit 2005 begeisterte er mit der Figur „Ermi-Oma“, einer resoluten Altenheimbewohnerin, bereits tausende Zuseher. Auf diesem Wege versucht er mehr Verständnis zwischen den Generationen zu schaffen.

Der sympathische Kabarettist ist jedoch seit zirka einem Jahr damit beschäftigt, einer weiteren Vision Gestalt und Form zu geben. Der von ihm gegründete gemeinnützige Verein „Liebhaberei“, zählt derzeit neun engagierte Mitglieder und verfolgt zwei Ziele: „Menschen, egal ob jung oder alt, zu integrieren“ und „Generationen zu verbinden“.

Hilfesuchende, die ihre Perspektive oder den Mut im Leben verloren haben, sollen, an einem derzeit in Renovierung befindlichen Bauernhof in Deutsch Kaltenbrunn, wieder zu ihrem Weg finden können. Durch ein ganzjähriges Programm an unterhaltsamen Kunst-, Kultur- und Natur- Workshops wird versucht, den Menschen ihre Begabungen und Leidenschaften näher zu bringen.

Weiters wird hier das Herzensthema Hirtlers „Generationen verbinden“ aktiv gefördert. Durch gemeinsame Unternehmungen wie Besen binden, Wolle scheren oder Theater spielen schwindet die Berührungsangst zwischen den Generationen ganz von alleine. „Man versteht sich auch ohne Worte und entwickelt Interesse füreinander“, so Hirtler.
Aufmerksamkeit für das Leben des Anderen ist die beste und denklich einfachste Lösung, Herzen zwischen Jung und Alt zu verbinden. Die Bereitschaft zum Zuhören beider Seiten lehrt Verständnis und Akzeptanz.

Fans der Ermi Oma dürfen ebenfalls aufatmen. Die rüstige, alte Dame wird auch weiterhin mit ihren vier Stücken „Mein Testament“, „Ansichtssache“, „Urlaub in der Toskana“ und „Wei(h)nachten im Altenheim“ auf Tour gehen. „Humor ist der wirksamste Weg, die Menschen zu erreichen“, erzählt Hirtler, der mit seinem Programm bereits tausende Zuseher zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bewegte.

„Ich werde mit meinen Ambitionen wahrscheinlich nicht die Welt verändern - aber für diejenigen, denen wir helfen können, ändert sich vieles“, blickt Hirtler optimistisch der Zukunft entgegen.

Autor:

Carina Frühwirth aus Hartberg-Fürstenfeld

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