Brückenschlag zum Bewusstsein

Die Akademiegründer Frank Schleicher, Franziska Koch und Walter Sonnleitner.
  • Die Akademiegründer Frank Schleicher, Franziska Koch und Walter Sonnleitner.
  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Im Schloss Stubenberg gründeten der renommierte Wirtschaftsjournalist Walter Sonnleitner, die Landwirtin und Ernährungsberaterin Franziska Koch sowie Schlossbesitzer Frank Schleicher die Stubenberg-Akademie. Diese soll künftig eine Brückenfunktion erfüllen. Ihren konkreten gesellschaftlichen Auftrag sieht die als Verein ins Leben gerufene Akademie darin, mit Vorträgen, Seminaren, Workshops und Veranstaltungen dazu beizutragen, dass sich geistige Fähigkeiten weiterentwickeln und dass dabei Spiritualität zugelassen wird. Der Ansatz besteht darin, nicht von oben Verordnetes umzusetzen sondern ganzheitliche Denkweisen in allen gesellschaftsrelevanten Bereichen auf regionaler Ebene und aus der Basis heraus wachsen zu lassen.

"Um gesellschaftliche Probleme mit Nachhaltigkeit lösen zu können, müssen wir ein neues Bewusstsein entfalten und Selbstverantwortung übernehmen. Wichtig ist dabei der regionale Ansatz", so Frank Schleicher, der sich selbst als "Arbeiter für eine neue Zukunft" bezeichnet. In seinen Ausführungen schwingt vor allem der spirituelle Zugang mit einem "Leben in Liebe" zu Veränderungen zum Besseren eine wesentliche Rolle.
Kernpunkte der Stubenberg-Akademie sind neben der Weiterentwicklung geistiger Fähigkeiten der richtige Umgang mit dem Körper durch die richtige Ernährung und Bewegung, der Umgang mit materiellen Werten sowie der Umgang mit dem Beziehungs-Umfeld. Für Franziska Koch, die als Zukunftsmentorin tätig ist, gilt in diesem Zusammenhang der Satz "Du bist, was du isst". Diese Aussage habe im exakten Wortlaut Gültigkeit stellt die Bäuerin fest, dass im letzten Jahrzehnt die Bedeutung regionaler Nahrungsmittel wieder stark gestiegen sei. Dies ziehe auch eine Wertschöpfung für die Region nach sich.
"Wenn drei Menschen zusammen kommen, die Vordenker sind, dann haben sie auch einen Auftrag in der Gesellschaft", begründet Koch ihr Engagement in der Akademie. Den soziologisch-wirtschaftlichen Bereich spricht Sonnleitner an.
"Wir müssen aufhören, in Geld- und Marktwerten zu denken. Wir müssen aufhören, zu bewerten. Ein wichtiger künftiger Aspekt sei, um dem derzeitgen in der Euro-Zone in der Luft hängenden Wirtschafts- und Finanzcrash entgegen zu wirken,
dass sich die Menschen von den bisher gewohnten Eigentumsrechten verabschieden und dass Wirtschaft mit Spiritualität gelebt werde. Die Grundvoraussetzung um zu einer neuen, funktionierenden Gesellschaft zu finden sei ein partnerschaftliches Denken statt des Konkurrenzdenkens. Die wichtigste Initiative sei der Aufbau von Rettungsinseln in der Form, dass die Regionalwirtschaft gestärkt werde und damit eine Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann.

Autakt am 20. April
Die Gründer der Stubenberg-Akademie laden am 20. April um 15 Uhr zur Auftaktveranstaltung mit dem Referenten Tobias Plettenbacher im Schloss Stubebenberg. Der Initiator von Zeitbörse-Projekten informiert darüber, wie Tauschkreise gelingen können. Zudem wird bei der Veranstaltung ein Fagebogen aufgelegt, in welchem die Besucher festhalten können, für welche Themen sie sich besonders interessieren. Als Eintritt für das Seminar wird eine freie Spende erbeten. Im Anschluss gibt es ein regionales Buffet.

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