Die S 7 steht nun vor dem Baubeginn

Im Abschnitt West wird die Fürstenfelder Schnellstraße S 7 vierspurig geführt.
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  • Im Abschnitt West wird die Fürstenfelder Schnellstraße S 7 vierspurig geführt.
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Baubeginn für die S 7 wird nach Abschluss aller Verfahren im Sommer 2012 sein.

Nach jahrelangem Tauziehen gelangt das Straßenbauprojekt S 7 nun endgültig in die Umsetzungsphase. Die Asfinag als Bauträger plant, mit dem Bau der Fürstenfelder Schnellstraße im Abschnitt West im heurigen Sommer zu beginnen.
Die Genehmigung für die Errichtung der Schnellstraße ist seit Kurzem vorhanden und in Großwilfersdorf wurde mittlerweile das Baubüro eingerichtet. Derzeit werden die Ausschreibungen für den 15 Kilometer langen Bauabschnitt West von Riegersdorf (Gemeinde Hainersdorf) bis Dobersdorf (Gemeinde Rudersdorf) fertiggestellt. Teilweise sind Aufträge auch schon vergeben.

1.200 Einwendungen geprüft

Im Zuge der umfangreichen Prüfungsverfahren, in denen alle relevanten Bedingungen sowohl in umwelt- und bautechnischer als auch in ökologischer Hinsicht behandelt wurden, galt es über 1.200 Einwendungen der Schnellstraßengegner zu widerlegen. Daher setzt der Bauträger auf die sogenannte Verfahrenssicherheit, um alle Auflagen streng gesetzeskonform zu erfüllen.
„Nahezu alle notwendigen Verfahren sind abgeschlossen. Wir haben einen rechtskräftigen Umweltverträgichkeitsprüfungsbescheid und den Naturschutzbescheid des Landes Steiermark. Die Wasserrechtsbescheide Steiermark und Burgenland sind in Kürze zu erwarten, ebenso der Naturschutzbescheid des Burgenlandes. Auch die Verfahren zu den Verlegungen der Landesstraßen sind im Laufen“, berichtet Dieter Hintenaus, der Projektleiter der Asfinag, über den derzeitigen Projektstatus.
Die geplanten Investitionskosten für den voll ausgebauten, vierspurig geführten Abschnitt West betragen rund 435 Millionen Euro.

Freigabe in rund vier Jahren

Die Freigabe des ersten Teiles für den Verkehr ist im Jahr 2016 vorgesehen. Für den 130 Millionen Euro teuren Abschnitt Ost von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze in Heiligenkreuz ist die Umweltverträglichkeitsprüfung noch im Gang. Der 14 Kilometer lange Abschnitt, der ab 2014 gebaut werden soll, wird zweispurig mit Parkbuchten errichtet.
Erleichtert darüber, dass diese für den Bezirk Fürstenfeld maßgebliche weitere Anbindung an das hochrangige Straßennetz nun in die Bauphase eintritt, ist der 2. Landtagspräsident Franz Majcen. „Nach menschlichem Ermessen sollte einem raschen Bau nun nichts mehr im Weg stehen“, meint der Landespolitiker.

Projektrahmen:

Gesamtlänge: 29 Kilometer, davon 15 Kilometer im Abschnitt West von Riegersdorf bis Dobersdorf sowie 14 Kilometer im Abschnitt Ost von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze Heiligenkreuz.
Gesamtkosten: rund 575 Millionen Euro
Baubeginn: Abschnitt West im Sommer 2012,
Abschnitt Ost: 2014
Verkehrsfreigabe: 2016

Wo: Bau der S 7, 8280 Fürstenfeld auf Karte anzeigen
Im Abschnitt West wird die Fürstenfelder Schnellstraße S 7 vierspurig geführt.
Der Tunnel Rudersdorf wird eine der großen technischen Herausforderungen.

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