Hartberg-Fürstenfeld steht unter Strom

Die Stadtwerke Fürstenfeld betreiben nicht nur sechs E-Ladestationen in Fürstenfeld, auch beim Fuhrpark setzt man auf Elektro.
  • Die Stadtwerke Fürstenfeld betreiben nicht nur sechs E-Ladestationen in Fürstenfeld, auch beim Fuhrpark setzt man auf Elektro.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Der Trend hin zu elektrisch betriebenen Kfz lässt sich nicht mehr aufhalten. So gab es im Vorjahr 546 Neuzulassungen bei Elektroautos, das ist gegenüber 2015 ein Plus von 170 Prozent.
Die großen Automobilhersteller wie beispielsweise VW rechnen damit, dass bis 2025 auch in der Steiermark jedes vierte neu zugelassene Auto ein Elektrofahrzeug sein wird. Die Energie Steiermark arbeitet daher gerade daran, ein flächendeckendes Netz an E-Tankstellen zu gewährleisten. Das Ziel: Bis Ende des Jahres soll alle 15 km eine E-Tankstelle erreichbar sein. "Zu den aktuell 361 Ladestellen im Bundesland kommen bis Jahresende weitere 217 dazu", so Vorstandssprecher Christian Purrer.
Teil dieser Strategie sind auch die insgesamt elf Schnellladestationen an den Autobahnverbindungen in Schladming, Liezen, Trieben, St. Michael, Scheifling, Leibnitz, Ilz, Mürzzuschlag, Bruck an der Mur und Peggau. Dort können die Batterien innerhalb einer halben Stunde wieder voll aufgeladen werden.

57 E-Tankstellen

Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gibt es derzeit laut e-tankstellen-finder.com 57 E-Tankstellen, davon 43 im Altbezirk Hartberg und 14 im Altbezirk Fürstenfeld. Acht davon finden sich in Fürstenfeld. Besonders hoch ist die Dichte an Ladestellen in der Innenstadt. Hier stehen den E-Auto-Fahrern sechs Ladestationen - davon zwei Schnelladestationen - zur Verfügung. Die Ladestationen (unter anderem am Hauptplatz, Freibad, Bezirkshauptmannschaft, Jugendgästehaus) werden von den Stadtwerken Fürstenfeld betreut. Das "Tanken" ist gratis.

100 Prozent Ökostrom

„Der Trend zur E-Mobilität wird größer. In Fürstenfeld sind wir vorbereitet, um gegebenenfalls nachzurüsten", erklärt Bernhard Edelsbrunner. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Fürstenfeld betont:"Sinn machen E-Ladestationen aber nur, wenn sie mit Strom aus erneuerbarer Energie gespeist werden."
In Fürstenfeld werden die Ladestationen alle mit 100 Prozent Öko-Strom versorgt.
Auch die Stadtwerke selbst setzen mit zwei Elektrofahrzeugen auf E-Mobilität. Mit Ende des Jahres soll der Fuhrpark um ein drittes erweitert werden. "Vor allem in Städten wird E-Mobilität künftig immer wichtiger werden, um die Emissionen zu verringern", so Edelsbrunner.

5.000 Euro Förderung

Übrigens: Wer auf ein Elektrofahrzeug setzt, schont nicht nur die Umwelt, sondern auch seine Geldbörse. Der Kauf wird mit ingesamt 5.000 Euro je Fahrzeug gefördert. 4.000 Euro kommen dafür vom Bund und 1.000 Euro vom Land. Weitere Informationen auf www.umweltfoerderung.at

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie hier.

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