Hartl verlegt die Zukunft

Arbeiten an der Breitband-Umsetzung: Josef Radl, Anton Peheim, Hermann Grassl und Franz Pußwald (v.l.).
  • Arbeiten an der Breitband-Umsetzung: Josef Radl, Anton Peheim, Hermann Grassl und Franz Pußwald (v.l.).
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Die Vorbereitungen für den Breitband-Ausbau in Hartl laufen zurzeit auf Hochtouren.

Eine schnelle und vor allem stabile Internetverbindung ist gerade in Zeiten wie diesen, wo viele Unternehmer und Arbeitnehmer von zuhause aus tätig sind, unbedingt notwendig. Und genau daran, nämlich dem flächendeckenden Glasfaserausbau wird in der Gemeinde Hartl bei Kaindorf zurzeit auf Hochtouren gearbeitet. „In den letzten Wochen sind wir diesem Ziel mehrere ganz entscheidende Schritte näher gekommen“, freut sich Bgm. Hermann Grassl.

44 Prozent Zustimmung

Voraussetzung für die Umsetzung war, dass mindestens 40 Prozent der Haushalte bis 15. Jänner einen Vorvertrag für einen Breitbandanschluss unterzeichnen, diese Hürde wurde mit exakt 44,22 Prozent genommen. Mitte März kam dann „grünes Licht“ für die 65-prozentige Bundesförderung (5,2 Millionen Euro) aus dem Ministerium von Elisabeth Köstinger, die unter anderem für die Telekommunikation verantwortlich ist. Weitere 17,5 Prozent (1,4 Mio. Euro) übernimmt das Land, die restlichen 17,5 Prozent werden von der Gemeinde aufgebracht. Die Hälfte davon sind Bedarfszuweisungen aus dem Büro LH Schützenhöfer. Die Gesamt-Projektkosten belaufen sich auf rund 8 Millionen Euro.

Weitere Vorgehensweise

Umgesetzt wird das Projekt von der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft (SBIDI), die zu 100 Prozent im Eigentum des Landes steht. Die nächsten Schritte sind jetzt die Detailplanung und Ausschreibung der mehr als 100 km langen Trasse unter Einbeziehung aller betroffenen Grundeigentümer und Leitungsträger. Herbert Jöbstl, Geschäftsführer der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft (SBIDI), die für die Gemeinde als Projektträger fungiert, rechnet damit, das der Baubeginn Ende des Jahres erfolgen wird. „Bei einer Bauzeit von rund einem Jahr sowie den notwendigen Begleitmaßnahmen wird die Bevölkerung das Netz voraussichtlich ab Frühjahr 2022 nutzen können“, so Jöbstl.
Errichtet wird ein öffentliches Netz, das im Eigentum des Landes steht. Die Nutzer haben den Vorteil, dass sie sich den Internetanbieter aussuchen können und daher nie von einem Anbieter abhängig sind.

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