Im Verbandsgebiet Fürstenfeld
Heißt es nach Weihnachten wieder "O du fröhlicher Müllberg?"

Überquellende Mülltonnen zwischen Weihnachten und Silvester - das muss nicht sein. Martin Schwarz vom AWV Fürstenfeld klärt auf.
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Zum Bersten gefüllte Mülltonnen nach den Weihnachtsfeiertagen? Das muss nicht sein. Martin Schwarz, vom Abfallwirtschaftsverband Fürstenfeld gibt Tipps zur Abfallvermeidung.

Weihnachten. Spitzenzeiten der heimischen Müllentsorger. Denn: Rund um die Feiertage füllen sich nicht nur die Bäuche, sondern auch die Mülltonnen. Zum gewohnten Müllaufkommen fallen zwischen Weihnachten und Silvester auch im Altbezirk Fürstenfeld rund 15 Prozent mehr Rest- und Biomüll an. Beim Altpapier sind es sogar 30 Prozent mehr Müll und bei Altglas 40 Prozent.

Fehlwürfe gehen ins Geld

Der Grund: "Viele überschätzen sich beim Einkaufen. Sodass nach den Feiertagen dann viel in der Tonne landet, und leider oft nicht in der richtigen", weiß Martin Schwarz, Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Fürstenfeld, dass eine große Anzahl von Fehlwürfen und falsch getrennter Müll Probleme bereiten und ein sinnvolles Recycling stören. "Mehr als 50 Prozent des Inhaltes durchschnittlicher Restmülltonnen wäre eigentlich verwertbar", betont Schwarz, dass sich Fehlwürfe immer auch auf die Müllgebühren in den Gemeinden auswirken und somit das eigene "Börserl" belasten.

Elektroschritt nicht in den Restmüll

Falsch entsorgt würden meist auch Elektrogeräte, die an Weihnachten gerne neu unter dem Christbaum liegen. Keinesfalls gehören solche aber in den Restmüll, appelliert Schwarz. Zum einen würden etwa Handyakkus oder nicht ausgebaute Batterien Schadstoffe enthalten, aber auch wertvolle Rohstoffe, wie Kupfer würden durch eine falsche Entsorgung verloren gehen. Elektroschrott sollte darum nur in Altstoffsammelzentren (ASZ) entsorgt werden, davon gibt es im Altbezirk Fürstenfeld ganze 11 Stück. 

Martin Schwarz, GF des Abfallwirtschaftsverband Fürstenfeld:""Christbäume sollten von Lametta, Schmuck und Zuckerlpapierl komplett befreit sein."
  • Martin Schwarz, GF des Abfallwirtschaftsverband Fürstenfeld:""Christbäume sollten von Lametta, Schmuck und Zuckerlpapierl komplett befreit sein."
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Zur Vermeidung von Abfall rund um die Feiertage hat der Experte auch ein paar Tipps parat: "Abfallvermeidung beginnt im Kopf. Es muss nicht nach einem Jahr schon wieder ein neues Handy, Smartphone oder Tablet sein. Bei Verpackungen auf Mehrweg statt auf Einweg setzen. Bei Lebensmittel gilt Einkauf nach Augenmaß, bewusst hinzuschauen und sich nicht von günstigen Angeboten leiten, lassen. Beim Heimtransport muss es nicht immer ein Plastiksackerl sein, sondern es kann auch eine Mehrwegtasche genommen werden."

Christbäume richtig entsorgen

Auch bei der Entsorgung der Christbäume bittet der Experte um Achtsamkeit. "Da die Bäume kompostiert oder energetisch als Heizmaterial verwendet werden, sollten sie von allen Störstoffen befreit sein", betont Schwarz, dass darauf zu achten sei, dass auf Christbäumen kein Lametta, Schmuck oder Zuckerlpapierl hängt. Für deren Entsorgung gibt es in jeder Gemeinde eine oder mehrere Sammelstellen, von wo die Bäume dann vom Abfallwirtschaftsverband abgeholt werden.
Übrigens: Abfälle von Silvesterrakten und Böller unbedingt im Restmüll entsorgen! 

Überquellende Mülltonnen zwischen Weihnachten und Silvester - das muss nicht sein. Martin Schwarz vom AWV Fürstenfeld klärt auf.
Martin Schwarz, GF des Abfallwirtschaftsverband Fürstenfeld:""Christbäume sollten von Lametta, Schmuck und Zuckerlpapierl komplett befreit sein."

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