Humus als Chance für das Klima

Präsentierten das Humusprojekt: Gerfried Jungmeier (Joanneum Research), Rainer Dunst, Gerald Dunst, Walter Wiedenbauer (sto) und Hans-Peter Spindler (v.l.).
  • Präsentierten das Humusprojekt: Gerfried Jungmeier (Joanneum Research), Rainer Dunst, Gerald Dunst, Walter Wiedenbauer (sto) und Hans-Peter Spindler (v.l.).
  • hochgeladen von Alfred Mayer

Im Jahr 2007 hat die Ökoregion Kaindorf auf drei Hektar Ackerland mit dem Projekt Humusaufbau auf drei Hektar Ackerland begonnen. Mittlerweile werden österreichweit mehr als 1.000 ha nach diesem nachhaltigen System bewirtschaftet. Die Partnerschaft mit dem Farbenproduzenten sto Österreich boten den Verantwortlichen rund um Projektleiter Gerald Dunst die Gelegenheit, erfolgreiche Zwischenbilanz zu ziehen.

Humuszertifikate

Um den Landwirten den Umstieg zu erleichtern, hat die Ökoregion Kaindorf einen freiwilligen Zertifikathandel ins Leben gerufen, der jedem Landwirt 30 Euro pro nachweislich, gebundener Tonne CO2 garantiert. Diese gebunden Tonnen CO2 werden Betrieben in Form von Humuszertifikaten zum Kauf angeboten, die damit ihren nicht vermeidbaren CO2-Ausstoß kompensieren können. Neben Unternehmen aus der Region, wie die Malerei Herbsthofer in Kaindorf, die Brauerei Gratzer in Tiefenbach oder Weinbau Retter-Kneissl, hat sich auch die Firma sto Österreich dazu entschlossen, vier Produkte aus ihrem Sortiment durch den Ankauf dieser Humuszertifikate klimaneutral zu stellen. Dafür wurden 698,2 Tonnen CO2 benötigt, die auf 18,37 Hektar Fläche gespeichert wurden. Heuer werden weitere zwei Produkte in die klimaneutrale Produktpalette aufgenommen.

Wesentliche Vorteile

Dunst sieht in diesem Humusprojekt in erster Linie Vorteile für die teilnehmenden Landwirte. Dazu zählen natürlich fruchtbare Böden, eine bessere Wasserregulierung und dadurch weniger Abschwemmung, die Reinigung des Wassers durch Mikrobiologie, gesündere Pflanzen, Ertragssicherheit sowie eine Reduzierung des Mineraldünger- und Pestizideinsatzes. „Dazu kommt natürlich auch der Ertrag aus dem Zertifikateverkauf“, so Dunst.
Die Käufer profitieren in erster Linie durch die Möglichkeit einer besseren Positionierung am Markt. „Durch den Kauf von regionalen (Österreich), nachhaltigen (garantierte 5 jährige CO2 Bindung) und sozialen (kleine Unterstützung gegen das Landwirte sterben) Zertifikaten kann man sich vom Mitbewerber abheben.“

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