Karsamstag, ein trauriger Tag für unsere Natur und Umwelt!

In einigen Wochen feiern wir wieder das Osterfest, welches eigentlich ein fröhliches Fest sein sollte.
Aber wenn man es genau betrachtet ist der Karsamstag ein Tag, an dem unsere wertvolle Natur und Umwelt tief verletzt wird. Hier meine ich das Abbrennen der Osterfeuer, mit dem ein enormer Beitrag zur Luftverschmutzung und natürlich auch ein Beitrag zu Erderwärmung geleistet wird und dies vor allem bei Riesenosterfeuern, sowie in der Gemeinde St. Johann in der Haide.
Aber damit nicht genug, denn in dieser Nacht müssen unzählige unserer schützenswerten Singvögel qualvoll ihr Leben lassen, da sie diese Anhäufung von Ästen und Zweigen als idealen Brutplatz nutzen. Dieser vermeintliche Schutz, bringt ihnen und auch so manchen Igel, am Karsamstag, hilflos und qualvoll den Tod. Ich konnte schon oft am Ostersonntag, bei einem Osterspaziergang in verpesteter Luft, beobachten, wie verzweifelte Vogeleltern hilflos um noch rauchende Aschenberge fliegen, um nach ihren Jungen zu suchen.
Schon im Herbst wird mit dem Anhäufen, von Ästen und Zweigen begonnen, in denen dann Igel und anderes Kleingetier geschützt überwintern kann.
Im Frühjahr, kommt dann noch der Baum- und Strauchschnitt dazu. Diese Anhäufungen bieten für unsere Singvögel, die wir über den Winter brav gefüttert haben, den idealen Schutz, um darin ihre Nester zu bauen und geschützt vor Feinden zu brüten und ihre Jungen großzuziehen.
Deshalb appelliere ich an alle Leser und vor allem an alle Bürgermeister, sich dafür einzusetzen, dass Ostern auch für unsere Natur und Umwelt eine schöne Zeit wird.
Wäre es nicht vernünftig, statt eines Osterfeuers, dieses Geäst zu sammeln und im Sommer oder Herbst, wenn die Brutzeit der Vögel beendet ist, zu häckseln, um daraus wertvollen Kompost herzustellen. Den könnte sich dann jeder Gartenbesitzer gratis oder für einen Umkostenbeitrag in der Gemeinde abholen. So würde auch jede Gemeinde, für den Naturschutz und im Bemühen gegen die Erderwärmung, ihren Beitrag leisten.
Die Gemeinde Kaindorf sollte uns ein großes Vorbild sein.
Wenn ich mit meinem Brief, nur ein paar verantwortungsbewusste Bürgermeister und Leser erreichen konnte und damit qualvolles Tierleid verhindert habe und unsere Luft nicht unnötig belastet wird, kommt es uns allen zu Gute.
Wir haben die Pflicht und Verantwortung, unsere Welt so zu erhalten, dass sie für unsere Kinder, Enkel und späteren Generationen noch lebenswert ist und auch sie sich am Gesang unserer Singvögel erfreuen und gesunde Luft atmen können.
Fangen wir jetzt damit an!

Eine besorgte Mutter, Natur- und Tierfreundin.

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