Gymnasium Hartberg
Keine Nachteile für die Schüler

Vollkommen ungewohntes Bild: Ein leeres Klassenzimmer im Gymnasium Hartberg am Dienstag, 17. März, um 10.50 Uhr.
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Das Gymnasium Hartberg ist die größte Schule im Bezirk; die WOCHE erkundigte sich nach dem aktuellen Stand.

Mit 950 Schülern in 40 Klassen und rund 100 Lehrer ist das Gymnasium Hartberg die größte Schule im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Davon ist derzeit aber wenig bis gar nichts zu spüren. Alle Klassen und Gänge sind menschenleer, Dir. Reinhard Pöllabauer ist in seinem Büro unter anderem damit beschäftigt die notwendigen Maßnahmen zu koordinieren und die Homepage regelmäßig zu aktualisieren.

Betreuung gewährleistet

Allen Schülern die, eine Betreuung brauchen, wird sie während der regulären Schulzeit (7.40 bis 13.10 Uhr) zur Verfügung gestellt: „Am Montag, 16. März, waren sechs Schüler angekündigt, drei sind dann gekommen. Am Dienstag war es dann gar keiner mehr. Aus meiner Sicht gut, weil man spürt, dass die Maßnahmen greifen“, so Dir. Pöllabauer zur aktuellen Situation. Sollten doch Schüler kommen, sind die dafür benötigten Lehrer derzeit auf „Stand by“.
Die derzeitige Situation bedeutet aber nicht, dass die Schüler frei haben, es findet nur eine andere Form des Unterrichtes statt. „Die Lehrer erteilen von zuhause aus ihre Arbeitsaufträge, die dann von den Schülern in vorgegebener Zeit zu erledigen sind. Dabei geht es derzeit vorrangig um Vertiefung und nicht um die Vermittlung neuen Lehrstoffes.“ Pöllabauer betont in diesem Zusammenhang, das E-Learning für die Schüler und Lehrer des Gymnasiums Hartberg nichts neues ist. „Wir haben solche Systeme schon seit Jahren in Verwendung, jetzt halt nur viel intensiver.“

Dir. Reinhard Pöllabauer, Gymnasium Hartberg.
  • Dir. Reinhard Pöllabauer, Gymnasium Hartberg.
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Was passiert mit Matura?

Eine besondere Situation könnte sich durch das Coronavirus für die bevorstehende Matura ergeben. Aus derzeitiger Sicht heißt das, dass die angesetzten Präsentationen der vorwissenschaftlichen Arbeiten kann nicht zu den vorgesehenen Terminen stattfinden können, denkbar wäre, dass nur die schriftlichen Arbeiten zur Beurteilung herangezogen werden. Die Termine für die Matura werden neu aufgestellt, auch eine alternative Methode der Ablegung ist für Dir. Pöllabauer vorstellbar, denn „die Situation darf auf keinen Fall zu Nachteilen für Maturanten oder Schüler führen.“
Alle aktuellen Infos auf der Homepage www.gym-hartberg.ac.at

Vollkommen ungewohntes Bild: Ein leeres Klassenzimmer im Gymnasium Hartberg am Dienstag, 17. März, um 10.50 Uhr.
Dir. Reinhard Pöllabauer, Gymnasium Hartberg.
Autor:

Alfred Mayer aus Hartberg-Fürstenfeld

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