pro mente für die Seele

Herbert Paierl, Christine Gletthofer, Andrea Zeitlinger, Volker Jud und Stefan Koller (v.l.) beim pro mente Herbstfest. 	Foto: Mayer
  • Herbert Paierl, Christine Gletthofer, Andrea Zeitlinger, Volker Jud und Stefan Koller (v.l.) beim pro mente Herbstfest. Foto: Mayer
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Seit 16 Jahren setzt pro mente mit einem breiten Angebot an Hilfeleistungen bei psychischen Erkrankungen entscheidende Impulse für die Region. Diese Angebote wurden nun im Rahmen eines Herbstfestes am Standort der arbeitsrelevanten Kompetenzförderung für Gartenbau und Landschaftspflege präsentiert.
„Ziel des Festes war es, das Thema psychische Gesundheit einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen, der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen entgegenzuwirken und Vorurteile abzubauen“, so pro mente-Geschäftsführerin Andrea Zeitlinger. Zu den Höhepunkten zählte das Live-Gastspiel der steirischen Blues Legende Sir Oliver Mally, der sich kostenlos in den Dienst der guten Sache stellte.

Teufelskreis durchbrechen
Damit der „Teufelskreis Arbeitslosigkeit - psychisch krank“ durchbrochen werden kann, hat pro mente bereits im Jahr 1995 die ersten Bereiche der Maßnahme „Arbeitstraining“ in Hartberg in Betrieb genommen. Im Mai 2004 erfolgte die Standortverlegung des Gastrobereichs in den Ökopark (Café-Restaurant Leonardo).
Um den Betroffenen ein möglichst umfangreiches, bedarfsorientiertes Angebot an Unterstützung bieten zu können, folgten weitere sozialpsychiatrische Maßnahmen, angefangen von der „Diagnostik und Orientierung“, der „Beruflichen Orientierung/Clearing“ über die „arbeitsrelevante Kompetenzförderung“ und die „Arbeitsbegleitung“ bis zur „mobilen sozialpsychiatrischen Betreuung“ und dem „teilzeitbetreuten Wohnen“.

Jeder Vierte ist betroffen
Bereits heute ist weltweit jeder vierte Mensch einmal in seinem Leben von einer psychischen Krankheit betroffen. Die Auslöser sind häufig Arbeitslosigkeit, ungelöste Konflikte oder nicht bewältigte Krisen. Mit der Schwere und der Dauer der Erkrankung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie dem Betroffenen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zunehmend erschwert und sich nachhaltig auf die gesellschaftliche Stellung auswirkt.
Im Bezirk Hartberg werden zurzeit in sieben Dienstleistungsbereichen mit neun Projekten jährlich rund 150 Menschen von rund 15 pro mente-Mitarbeitern betreut.

Autor:

Alfred Mayer aus Hartberg-Fürstenfeld

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