Sparen für mehr Effizienz

Erfolgsbilanz: Die Vertreter des Arbeitskreises Umweltschutz und Energie trafen sich zu ihrer letzten Sitzung in der LFS Kirchberg.
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Das Pilotprojekt „Landwirtschaftlicher Arbeitskreis für Umweltschutz und Energie“ erfolgreich beendet.

Die Themen Umweltschutz und Energie gewinnen auch in der Landwirtschaft immer mehr Bedeutung. Unter diesem Aspekt wurde in den letzten drei Jahren im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld steiermarkweit das erste Mal ein landwirtschaftliches Arbeitskreis-Projekt durchgeführt. Mehr als 30 Landwirte beschäftigten sich unter fachlicher Begleitung von Ernst Reiterer vom Ingenieurbüro Reiterer & Scherling mit den Themen Umweltschutz und Energieeffizienz.

Optimierungsmaßnahmen

Beginnend mit der Datenerhebung auf den jeweiligen Betrieben (Treibstoff, Strom und Wärme) wurden Optimierungs- und Einsparungsmaßnahmen erarbeitet und gemeinsam mit den Experten umgesetzt. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: So Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 100 kWp sowie Solaranlagen und Stromspeicher errichtet, die Umstellung bei der Beleuchtung brachte Einsparungen bis zu 80 Prozent, Spritspartrainings führten zu Treibstoffeinsparungen von mehr als 30 Prozent. Kammerobmann Johann Reisinger: „In unserem Betrieb konnten wir die monatlichen Stromkosten von 1.100 Euro auf 705 Euro senken. Jeder Euro, den wir nicht ausgeben brauchen, erhöht die Wirtschaftlichkeit der Betriebe.“
Aktiv beteiligt am Arbeitskreis waren auch die landwirtschaftliche Fachschule Kirchberg am Walde mit Dir. Roman Bruckner und Fachlehrer Johann Pux - „für uns eine echte Investition in die Zukunft unserer Schüler“ - sowie Thomas Loibnegger, Energieberater mit den Schwerpunkten Energieeffizienz, Fotovoltaik und Stromspeicher in der Landwirtschaftskammer Steiermark. Die gewonnen Erkenntnisse sollen künftig in bereits bestehende Arbeitskreis einfließen.
Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und von der Europäischen Union.

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