Bürgermeisterempfang Fürstenfeld
Visionen für das dritte Jahrzehnt

Der Fürstenfelder Bürgermeister Franz Jost präsentierte vor 300 Gästen wichtige Eckpfeiler zur Weiterentwicklung der Stadt.

Der Einladung des Fürstenfelder Bürgermeisters Franz Jost zum Neujahrsempfang im Zelt auf dem Hauptplatz folgten rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Tourismus, Öffentlickeit und Politik, darunter  die Landtagsabgeordneten Hubert Lang und Lukas Schnitzer, Landtagspräsident a. D. Prof. Franz Majcen, Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer sowie zahlreiche Bürgermeister aus der Region. Gekommen waren ebenso die Vizebürgermeister Hermann Großschedl und Johann Rath, die Stadträte Christian Sommerbauer und Horst Himler sowie Gemeinderäte aller Fraktionen.

70 kleine Fürstenfelder

Fürstenfeld habe von 1. Jänner bis 31. Dezember Saison, blickte Bürgermeister Franz Jost einleitend auf ein für die auf über 8.650 Einwohner angewachsene, größte Bezirksstadt erfolgreiches und dynamisches Jahr 2019 zurück. Neben stetigem Zuzug durch vorausschauende Initiativen in der Bauplatz- und Wohnraumschaffung verzeichnete die Stadt im Vorjahr auch 70 Geburten. 3,6 Millioen Euro an Kommunalsteuereinnahmen verdeutlichen die Leistungsfähigkeit und Stärke der Fürstenfelder Wirtschaft trotz Secop-Krise. Vor allem habe er als Bürgermeister daran Gefallen gefunden, Betriebe zu eröffnen, berichtete Jost in seinem Rückblick vorn rund 40 Betriebeseröffnungen unterschiedlicher Größenordnungen, darunter der Baumarkt Hellweg, mit dem 40 neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Ein fulminanter Start in das ereignisreiche Veranstaltungsjahr gelang mit dem Steirerball in der Wiener Hofburg im Jänner 2019, bei dem Fürstenfeld gemeinsam mit der Therme Bad Loipersdorf und Frutura regionaler Kooperationspartner des Vereins "Steirer in Wien" war. Zukunftsweisende Projekte wie die Erneuerung der Stadteinfahrt "Kusmanekstraße", der Einbau des Tiefgaragenlifts auf dem Hauptplatz,  die Installation der Fürstenfeld-APP "Cities", der Festungsweg Teil II, die Eröffnung des Gesundheitszentrums Thermenland im revitalisierten Schloss am Stein oder die zeitgemäße Neugestaltung des Bauernmarkts wurden unter anderen auf Schiene gebracht.

Panoramalift

Im Märzsoll mit dem Bau des Autobahnzubringers vom Einkaufsmarkt Interspar bis zum Knoten S7 in der  Burgauerstraße begonnen werden, die Investitionssumme ist mit 7 Millionen Euro anberaumt. Weitergebaut wird am Rad- und Gewegenetz - das regionale Radverkehrskonzept sieht fünf Hauptrouten über insgesamt acht Kilometer vor und wird 2020 fortgesetzt. Im nächsten Schritt ist die Fertigstellung der Verbindung Fürstenfeld - Übersbach vorgesehen. 
In der Feistritzgasse soll ein neuer City-Parkplatz am Fuße der Festungsmauer für eine weitere Frequenzsteigerung in der Innenstadt sorgen, als Attraktion ist ein Panoramalift zur ATW-Brücke, mit dem das Jufa-Ressort, die City und das Ärztezentrum barrierefrei erreichbar sind, geplant. Das Jufa erweitert seine Sport- und Erlebniswelt um eine neue Turnierkegelbahn und einen Indoor-spielplatz, der Kunstrasensportplatz wird erneuert.

Weltgrößte Tomate

"Ich hoffe, dass bald die weltgrößte Tomate in Fürstenfeld wächst", dankte der Bürgermeister auch dem Leitbetrieb Frutura mit Mastermind Manfred Hohensinner. Das Unternehmen beabsichtigt, ein neues Geothermie-Projekt mit Schauwelten in Angriff zu nehmen, eine weitere Tiefenbohrung ist fixiert. Künftig soll klimafreundliche Geothermie nachhaltig für Betriebe und das Fernwärmenetz genutzt werden. Potenzial sieht Franz Jost im 15 Hektar großen, stillgelegten Ziegelwerke-Areal. Als mögliche Entwicklungsvarianten nannte er ein Erlebnis- und Naherholungsgebiet ebenso wie Siedlungsräume oder Kulturstätten. „Fürstenfeld geht mit großer Verantwortung, mit Begeisterung, mit Visionskraft und mit einer Reihe nachhaltiger Projekte und einem Budget von über 35 Millionen Euro in das Jahr 2020“, so Bürgermeister Franz Jost abschließend.

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