Wintereinbruch forderte Feuerwehren des Bereiches Hartberg

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Die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg mussten aufgrund von verunfallten Fahrzeuge zu zahlenreichen Einsätzen ausrücken.

Aufgrund des Wintereinbruchs war bei zahlreichen Feuerwehren im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ab Sonntagfrüh Hochbetrieb angesagt. Mehrere Fahrzeuge kamen beim dichten Schneefall und den schlechten Fahrverhältnissen von den Straßen ab und mussten von den Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg geborgen werden.
Zwei leicht verletzte Personen in Vorau
Auch die Freiwillige Feuerwehr Vorau musste nach den weiträumigen, teils ergiebigen Schneefällen, gegen 06:30 Uhr morgens zum Einsatz ausrücken. Nur Minuten nach der Stillen Alarmierung rückten RLF-A 2000 und LF-A Vorau mit 12 Mann zu einem Verkehrsunfall auf der L405 im Ortsgebiet von Vorau in Richtung Rohrbach (Bahnhofsstraße) aus.

Dort stellte sich dem Einsatzleiter die Situation folgendermaßen dar:

Der Lenker eines PKW war mit seinem Fahrzeug bei Schneeglätte auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert.
Dabei wurden zwei Personen unbestimmten Grades verletzt, jedoch niemand eingeklemmt. Die Unfallfahrzeuge waren auf dem Bankett bzw. auf der Fahrbahn zu stehen gekommen, das Rote Kreuz und Polizei waren vor Ort.
Durch den einsetzenden Frühverkehr aus bzw. nach Vorau war das Absichern der Unfallstelle unerlässlich.

Neben dem Aufbau des Brandschutzes durch RLF-A 2000 Vorau unterstütze die Feuerwehr die Rettungstätigkeit des ÖRK.
Abschließend erfolgte die Bergung der Unfallfahrzeuge mittels RLF-A. Eines der Fahrzeuge war nicht mehr lenkbar,
weshalb ein Kran von einem in Vorau ansässigen Stahlbaubetrieb zu Hilfe genommen wurde, um das Fahrzeug auf den Abschleppwagen zu hieven.
Während das RLF-A 2000 noch am Unfallort war, musste von der FF-Vorau ein weiterer Einsatz bewältigt werden.
Auf einer Steigung beim Marienkrankenhaus Vorau war ein LKW-Zug hängengeblieben und musste Schneeketten anlegen.
Binnen kurzer Zeit bildete sich ein Verkehrsstau, und einige PKW hatten Schwierigkeiten voranzukommen.

Kurzerhand rückte MZF-A Vorau mit 2 Mann aus und übernahm dort die Verkehrsregelung, bis der LKW seine Fahrt fortsetzen konnte und sich der Stau aufgelöst hatte. Nach zirka 2 Stunden waren die Einsätze beendet.
Zahlreiche Feuerwehren sorgen für rasche Hilfeleistung
Während des Tages waren zahlreiche freiwillige Helfer der Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg im Einsatz. Insgesamt 15 Feuerwehren mit 35 Fahrzeugen und über 147 Mitgliedern sorgen bei 20 Einsätzen sodann für eine rasche und professionelle Hilfeleistung. Die meisten Unfälle verliefen glimpflich, drei Personen wurden bei den Unfällen leicht verletzt und der Sachschaden konnte geringgehalten werden.

Bericht: FF Vorau und DDI Hans Peter Feichtinger
Fotos: FF Vorau

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