Wirtschaft baut auf S7

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Um die Stadt weiter positiv zu entwickeln, geht Fürstenfeld in die Wirtschaftsoffensive.

Insgesamt rund 500 Betriebe sorgen in der Stadt Fürstenfeld für ein jährliches Kommunalsteueraufkommen von etwa drei Millionen Euro. Damit tragen die angesiedelten Unternehmen wesentlich zum ausgeglichenen Haushaltsbudget der Bezirkshauptstadt bei.
„Fürstenfeld weist in den vergangenen Jahren eine dynamische Entwicklung mit steigender Tendenz in allen Bereichen auf. Entlang der B 319 und im Bereich des geplanten S 7-Zubringers hat sich bereits eine Reihe von großen Wirtschaftsbetrieben angesiedelt. Das Interesse daran ist weiterhin groß, wie uns auch zahlreiche Rückmeldungen bestätigen“, berichtet Bürgermeister Werner Gutzwar. Für den Wirtschaftsaufschwung in Fürstenfeld und in der umliegenden Region seien trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten und Bankenkrise vor allem die Faktoren Verkehrsanbindung, Grundstücksbevorratung und Fachpersonal entscheidend.

Zuwächse durch die S 7
Große Hoffnungen für die Aufwertung des Wirtschaftstandortes setzt Gutzwar in die S 7. „Eine gute Verkehrsanbindung, und das sehen wir am Beispiel des Autobahnknoten A 2 in Ilz, wo sich im Umkreis über 1.000 Arbeitsplätze befinden, zeigt, wie wichtig der rasche Bau der Schnellstraße ist. Außerdem habe man seitens der Stadt rechtzeitig Gewerbegrundstücke bevorratet. Zudem sei gut ausgebildetes Fachpersonal in den verschiedensten Branchen vorhanden.

1.500 Industriearbeitsplätze
In der 6.000-Einwohner-Stadt Fürstenfeld gibt es derzeit rund 1.500 Arbeitsplätze im industriellen Bereich. Die Produktionszahlen bei ACC Austria mit derzeit rund 800 Beschäftigten sowie bei Tridonic in der LED-Leuchtenproduktion sind positiv. Dazu haben sich im Industrieviertel etliche mittelständische Firmen angesiedelt.
Auf dem Areal der früheren Stahlcord investiert der Industriesägedrahthersteller CPA 44 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte. Ab kommendem Frühjahr werden dort rund 100 Arbeitsplätze in der ersten Ausbaustufe geschaffen. Mit dem geplanten Weiterausbau des Werkes soll sich der Mitarbeiterstand auf über 300 Mitarbeiter erhöhen. Auch das Wirtschaftsmodell Impulsregion mit ihren Mitgliedsgemeinden profitiere hauptsächlich von der Wirtschaftsachse entlang der B 319, wie Geschäftsführer Robert Gether erklärt. Ein weiterer Aufschwung bei den Ansiedelungen sei zweifelsohne durch die S 7 zu erwarten, so Gether.

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