Zukunft des Bezirkes Fürstenfeld ist unklar

Fürstenfeld könnte zu den Gewinnern der Gemeindereform zählen. Ob die Stadt Bezirkshauptstadt bleibt, gilt es abzuwarten.
  • Fürstenfeld könnte zu den Gewinnern der Gemeindereform zählen. Ob die Stadt Bezirkshauptstadt bleibt, gilt es abzuwarten.
  • hochgeladen von Waltraud Wachmann
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Das Los des Bezirkes Fürstenfeld hängt von den Ergebnissen der Gemeindereform ab.
Ein Statement in der WOCHE, wonach der SPÖ-Landesgeschäftsführer Anton Vukan neben Radkersburg auch den Bezirk Fürstenfeld für einen logischen Kandidaten für eine Bezirkszusammenlegung hält, sorgte für Aufregung bei Fürstenfelds politischen Mandataren. Fürstenfeld könne positive Tendenzen hinsichtlich seines Wirtschaftsaufkommens, seiner Beschäftigungszahlen, bestehender Gemeindekooperationen sowie auch seiner demografischen Entwicklung vorweisen. Eine Einmischung von außen sei wenig zielführend. In Bezug auf die beiden Bezirke seien völlig unterschiedliche Voraussetzungen gegeben, meinte der 2. Präsident des Steiermärkischen Landtages, Franz Majcen. „Der Bezirk Fürstenfeld hat seine Hausaufgaben erledigt. Das sollte dafür sprechen, dass er aufrecht erhalten bleibt. Aber das ist nur Spekulation genauso wie die Diskussion über mögliche Fusionierungsvarianten“, so Majcen.

Gemeinden als Wegweiser

Wohin der Weg wirklich führt, wird sich erst nach der Gemeindestrukturreform zeigen“, erwartet Majcen keine aussagekräftigen Entscheidungen über Schnittstellen auf Bezirksebene vor 2015.
Um Kosten einzusparen, gelte es rasch im Zuge der Gemeindestrukturreform Einsparungspotenzial zu erheben und umzusetzen. Im Bezirk ortet Majcen, der davon ausgeht, dass mindestens zwei Gemeinden (Stein und Hainersdorf) ihre Autonomie verlieren, keine Bereitschaft in den Kommunen, zu fusionieren. „Freiwillig gehen wir nirgendwohin“, erklärt dazu Hainersdorfs Bürgermeister Herbert Roßmann. Was den Bezirk anbelangt, würden sich Zurufe aus Radkersburg erübrigen, da Fürstenfeld die vierthöchste Pro-Kopf-Steuerquote des Landes vorweisen könne, so ÖAAB-Landessekretär Roßmann.

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