HARTBERG
Schloss Hartberg: Interessentensuche mehrheitlich beschlossen

Bis Freitag, 20. November 2020, können Interessenten für die die künftige Nutzung des Schlosses Hartberg ihre Konzepte einreichen.
  • Bis Freitag, 20. November 2020, können Interessenten für die die künftige Nutzung des Schlosses Hartberg ihre Konzepte einreichen.
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Interessenten für eine Nutzung des Schlosses Hartberg werden gesucht; Ausschreibungsunterlagen liegen bis 20. November 2020 auf.

HARTBERG. Mit den Stimmen der ÖVP, der SPÖ und der FPÖ wurden in der Sondersitzung des Gemeinderates Hartberg die Ausschreibungsunterlagen zur Interessensuche für die künftige Nutzung des Schlosses Hartberg sowie des Schlossparks beschlossen. Notwendig wurde dieser Beschluss, weil der derzeitige Mieter, die Firma Ringana, ihren Mietvertrag mit Ende des Jahres gekündigt hat. Gleichzeitig hat Ringana aber konkretes Interesse bekundet, das Schloss im Rahmen des Konzeptes „Boost the City“ unter anderem als Schulungszentrum für die Frischepartner weiter nutzen zu wollen; allerdings nur in Verbindung mit einer Kaufoption.

Drei Gegenanträge

Ein möglicher Verkauf des Schlosses hatte bereits im Vorfeld der Sitzung für Kritik bei der Hartberger Bürgerliste (HBL) sowie bei den Grünen und Unabhängigen gesorgt. Und erwartungsgemäß wurde diese Kritik in der Sitzung noch einmal artikuliert. Während HBL-Vizebürgermeister Ludwig Robitschko vom Schloss als historisches Baujuwel und „Wiege der Stadt“ sprach, das im mit Hilfe einer Bausteinaktion revitalisiert werden konnte und das im Besitz der Gemeinde bleiben muss, kritisierte Gemeinderat Christoph Wallner von den Grünen und Unabhängigen vor allem die nur dreiwöchige Auflage der Aussschreibungsunterlagen und die falsche Gewichtung der darin enthaltenen Punkte. „Ein möglicher Kauf muss Punkteabzüge bringen“, so sein Vorschlag. Drei Gegenanträge der Grünen – geheime Abstimmung, eine Auflage der Ausschreibungsunterlagen bis Mitte des Jahres 2021 sowie eine Abänderung der Unterlagen bezüglich einer schlechteren Bewertung bei Kaufwunsch – wurden mit Stimmen der ÖVP, SPÖ und FPÖ abgelehnt, dem Antrag auf Auflage bis 20. November 2020 wurde dann mit den Stimmen dieser drei Parteien zugestimmt.

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