Fürstenfeld
Star-Architekturbüro hat mit Fürstenfelder Ziegelwerk Großes vor

Die Stadtgemeinde Fürstenfeld verkauft das ehemalige Wienerberger Areal an eine Wiener  Immobilienentwicklungsfirma.
  • Die Stadtgemeinde Fürstenfeld verkauft das ehemalige Wienerberger Areal an eine Wiener Immobilienentwicklungsfirma.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Stadtgemeinde Fürstenfeld verkauft ehemalige Ziegelwerksgelände um 1,6 Millionen Euro an Wiener Immobilienentwicklungsfirma. Star-Architekturbüro Delugan Meissl entwarf erste Pläne. 

FÜRSTENFELD. Das ehemalige Werksgelände, das im Mai diesen Jahres von der Stadtgemeinde Fürstenfeld von der Firma Wienerberger um 1,6 Millionen Euro erworben worden war, wird zu den selben Konditionen an die Wiener Immobilienentwicklungsfirma "BEMA Invest GmbH" verkauft. Das beschloss der Gemeinderat Fürstenfeld einstimmig in der vergangenen Sitzung. Die visionären Pläne für das 15 Hektar große Areal wurden dem Gemeinderat vor wenigen Wochen, von dem renommierten Wiener Architekturbüro „Delugan Meissl", das unter anderem das Filmmuseum in Amsterdam, das neuen Porsche Museums in Stuttgart sowie das Kulturzentrum und Opernhaus in Amman (Jordanien) entworfen hat, präsentiert. Ideen wie eine Frutura Schau- und Erlebniswelt als auch Wohn- und Geschäftsflächen stehen ebenso im Raum, wie eine mögliche Freilufttherme. Über Details hält man sich aktuell noch bedeckt. Informationen zur Projektstrukturierung soll es in den nächsten Wochen geben. 

"Visionären eine Chance geben"

"Ich bin stolz eine Investorengruppe gefunden zu haben, die an unsere Visionen glaubt und die in Fürstenfeld investieren wollen. Wenn nur ein Bruchteil dieser Visionen wahr werden, geht Fürstenfeld in eine gute Zukunft", betonte Bürgermeister Franz Jost. Skeptisch reagierten die Grünen, die sich ein umfassendes Stadtentwicklungskonzept vor allem hinsichtlich der Verkehrslösung wünschten. SPÖ-Fraktionsführer Michael Prantl zeigte sich erleichtert, dass durch den Verkauf des Areals die "finanzielle Belastung der Gemeindefinanzen wieder entfallen sind." Und FPÖ-Stadtrat Christian Schandor sah das Projekt als Chance etwas Nachhaltiges und Innovatives für Fürstenfeld zu entwickeln. Der Fraktionsvorsitzende verwies dabei auf die ehemalige Tabakfabrik, jetzt Fürstenfelder Gesundheitszentrum. Es sei der Beweis dafür, was sich aus Visionen und Zusammenhalt alles entwickeln kann.

Das könnte Sie auch interessieren: Bürgerversammlung in Fürstenfeld: "Thermalbohrung für neue Gemüseschauwelt in Fürstenfeld"

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen