Fürstenfeld
Causa "Secop": Jetzt ermittelt die EU-Kommission

Macht sich für die Mitarbeiter stark: Betriebsrat Gerald Weber ist weiterhin zuversichtlich das Werk in Fürstenfeld zu erhalten.
  • Macht sich für die Mitarbeiter stark: Betriebsrat Gerald Weber ist weiterhin zuversichtlich das Werk in Fürstenfeld zu erhalten.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Solidaritätsbekundungen und Schreiben an die EU-Wettbewerbskommission zeigen Wirkung. Verträge zwischen Nidec und Orlando sollen jetzt geprüft werden.

FÜRSTENFELD. Vor wenigen Wochen verkündete die Firma Orlando, als neuer Eigentümer der Secop Austria (zuvor Nidec) die Verlagerung der Kühlkompressoren-Produktion vom Werk in Fürstenfeld ab März 2020 nach China und in die Slowakei. Das bedeutet den Wegfall von mehr als 250 Arbeitsplätzen in der Region. Zahlreiche politische Vertreter bekundeten ihre Solidarität gegenüber den betroffenen Mitarbeitern und richteten ebenso wie die Mitarbeiter selbst Briefe an die EU-Kommission in Brüssel. Nun gibt es die ersten Reaktionen. "Das hartnäckig bleiben hat genützt", erklärt Betriebsrat Gerald Weber. "Wir haben erfahren, dass auf höchster EU-Ebene bereits Untersuchungen eingeleitet worden sind, um die Nidec-Betriebsübernahme durch Orlando genau unter die Lupe zu nehmen." Zudem seien beide Unternehmen seitens der Wettbewerbsbehörde aufgefordert worden öffentlich Stellung zu beziehen.

Protestmarsch mit Kundgebung am Dienstag, 12. November

"Es ist für uns eine große Motivation, dass die EU jetzt ermittelt und an dem Fall dranbleibt. Es zeigt, dass es Wirkung zeigt, wenn man nicht aufgibt", betont Weber, dass er für die kommende Woche eine Betriebshauptversammlung einberufen hat. Am Dienstag, 12. November werden sich Angestellte und Arbeiter vor dem Werk in Fürstenfeld versammeln, um in einem Protestmarsch Richtung Hauptplatz zu marschieren. Dort wird es im Anschluss eine Kundgebung mit Gewerkschaft, Arbeiterkammer und politischen Vertretern geben.

Secop stellt Produktion in Fürstenfeld ein
FPÖ Oststeiermark zeigt sich solidarisch


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