HARTBERG
„Eine riesige Chance für Hartberg“

Die Ringana-Geschäftsleitung präsentierte ihre Pläne für das Schloss und die Innenstadt.
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Die Ringana-Geschäftsleitung präzisierte ihre Pläne für das Schloss und die Innenstadt.

HARTBERG. Nach der Pressekonferenz der Grünen und Unabhängigen am vergangenen Freitag, in der ein möglicher Verkauf des Schlosses Hartberg an den Frischekosmetikhersteller Ringana zum Thema gemacht wurde, ging nun die Ringana-Geschäftsleitung in die Offensive.

Konzept: „Boost the City“

„Es gibt die Idee unsererseits, Hartberg und Ringana enger zu verbinden, das Schloss spielt in unseren Überlegungen eine wesentliche Rolle“, so Ringana-Gründer Andreas Wilfinger. Angedacht ist ein Schulungszentrum, das direkt vor Ort und online bespielbar ist, und fast täglich genutzt werden soll. „Schon im ersten Jahr rechnen wir mit 6.000 Nächtigungen in der Stadt und der umliegenden Umgebung“, erläutert Wilfinger seine Idee. Damit einher gehen würde die Revitalisierung des Schlosses sowie der Umbau des Rittersaales in ein Streamig-Studio.
Zweiter Standbein des Konzeptes ist ein Ringana-Flagshipstore in der Innenstadt, der die Kunden, die im Werk in der Angerstraße einkaufen – zurzeit im Schnitt 160 täglich – in das Zentrum umleiten würde. Ingesamt will Wilfinger einen „hohen einstelligen Millionenbetrag“ investieren, „wenn wir unsere Versprechen einhalten, muss am Ende des des Prozesses das Eigentum des Schlosses stehen.“

Öffentlich zugänglich

Aus Sicht der Ringana-Geschäftsleitung sollen der Schlosspark und das Schloss weiter öffentlich zugänglich und mit Veranstaltungen bespielbar bleiben. „Großveranstaltungen, wie die ClariArte oder die Schlosshofserenade könnten durch unsere Streamingmöglichkeiten sogar profitieren, auch Hochzeiten werden möglich sein.“
Das Konzept wurde bereits vor mehreren Wochen an Bgm. Marcus Martschitsch herangetragen, Wunsch ist eine „transparente Diskussion und möglichst breite Zustimmung“. Eine Entscheidung sollte spätestens Ende des Jahres fallen, bereits im Winter 2020/2021 sollen die ersten Schulungsteilnehmer begrüßt werden. „Wir brauchen dieses Zentrum, als leidenschaftliche Hartberger würden wir uns das im Schloss wünschen“, so der Ringana-Tenor.

Daten und Fakten
Ringana wurde 1993 von Ulla Wannemacher und Andreas Wilfinger gegründet; zurzeit werden mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 300 im Raum Hartberg; für 2020 wird ein Umsatz von rund 160 Millionen Euro erwartet.

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