Fürstenfeld schützt sich vorm Hochwasser

Eine der Fürstenfelder Hochwasserschutzmaßnahmen ist das neue Rückhaltebecken beim Jugendheim Belvedere. Fotos: WOCHE
  • Eine der Fürstenfelder Hochwasserschutzmaßnahmen ist das neue Rückhaltebecken beim Jugendheim Belvedere. Fotos: WOCHE
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Die Stadt Fürstenfeld setzt rasch Maßnahmen beim Hochwasserschutz im Sinne der HQ100-
Verordnung.

"Die Stadtgemeinde Fürstenfeld bemüht sich um die rasche Umsetzung von wirksamen Schutzmaßnahmen zur Sicherheit der Bevölkerung", engagiert sich Bürgermeister Werner Gutzwar für effiziente Hochwasserschutzprojekte. Jüngste Initiative ist das derzeit noch in Bau befindliche Rückhaltebecken beim Jugendheim Belvedere. Die starken Regenfälle am 24. Juni 2009 hatten in der Gerichtsbergenstraße zu Überschwemmungen geführt. Bei Regengüssen waren die Anrainer in den letzen Jahren immer wieder massiv betroffen. Das Auffangbecken soll im Bereich Gerichtsbergen zu einer Entlastung führen. Betroffen war im Sommer 2009 auch die Fehringerstraße, wo nun ebenfalls die entsprechenden notwenigen Maßnahmen ergriffen wurden. Ein Rückhaltebecken als Wasserpuffer für eine dosierte Ablenkung der Bäche beim neuen Interspar wird von der Unternehmensgruppe finanziert.
Zwei-Kanalsystem

Unter Altbürgermeister Günter Höllerl wurde das Zwei-Kanalsystem eingeführt, bei dem Regenwasser und Schmutzwasser in getrennten Kanälen abgeleitet werden. Das Trennsystem dient zum Schutz von Wohngebieten. Zwei Planungsbüros erhielten vonseiten der Stadt Aufträge für die Planung von Hochwasserschutzprojekten an der B 319. Außerdem wurden von der Stadt 10.000 Sandsäcke angekauft, die teils in gefährdeten Häusern eingelagert wurden. Gutzwars Ziel beim Hochwasserschutz ist die HQ100-Tauglichkeit: "Ohne der Verordnung zu entsprechen, gibt es keine Baugenehmigungen", erklärt der Stadtchef dezidiert.
Auch der zuständige Landesrat Johann Seitinger fordert Konsequenz ein. "Mit Baugenehmigungen in gefährdeten Gebieten werden die Bürgermeisterkünftig restriktiver umgehen müssen", so Seitinger.
waltraud.wachmann@woche.at

Autor:

Steiermark WOCHE aus Graz

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