Kein Aprilscherz
Fürstenfelder Brauerei auf der Suche nach Alkoholspenden

Markus Gruber von der Nibelungengold Brauerei bei der Herstellung des stark nachgefragten Desinfektionsmittels.
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  • Markus Gruber von der Nibelungengold Brauerei bei der Herstellung des stark nachgefragten Desinfektionsmittels.
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Nibelungengold-Brauereibesitzer Markus Gruber ruft auf Alkohol, der nicht mehr getrunken wird, an die Brauerei zur Herstellung von Desinfektionsmittel zu spenden.

FÜRSTENFELD. Eigentlich ist die Fürstenfelder Nibelungengold Brauerei und Destillerie von Markus und Daniela Gruber für ihre Biere, Whiskey, Gin, Rum und Co. bekannt. Doch dort wo sonst hochwertige Destillate "gebraut" werden, wird auf Basis einer Notfallverordnung ab sofort Desinfektionsmittel hergestellt. "Wir hoffen, damit einen kleinen, aber überaus wichtigen Beitrag in dieser schrecklichen Krise beitragen zu können", erklärt Geschäftsführer Markus Gruber, die Entscheidung zur Herstellung des etwas anderem Hochprozentigem. Seit dem Bekanntwerden steht die Destillerie trotz wegfallender Kunden aus Gastronomie und Hotellerie nicht still.

Bekannt sind Daniela und Markus Gruber von der Brauerei "Nibelungengold" in Fürstenfeld eigentlich durch ihr regionales Bier und hochwertigen Destillate. In der Krise setzten sie auf ein neues Standbein: die hauseigene Produktion von Desinfektionsmittel.
  • Bekannt sind Daniela und Markus Gruber von der Brauerei "Nibelungengold" in Fürstenfeld eigentlich durch ihr regionales Bier und hochwertigen Destillate. In der Krise setzten sie auf ein neues Standbein: die hauseigene Produktion von Desinfektionsmittel.
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Über 1.300 Liter in den letzten Tagen

"In den letzten Tagen wurden über 1.300 Liter Destillat erzeugt, um das dringend benötigte Desinfektionsmittel herzustellen", betont Gruber, dass täglich neue Anfragen von Altenheimen, Apotheken, Ärzten, Krankenhäusern, und natürlich vielen Privatpersonen dazukämen. Obwohl es sehr schwierig gewesen sei, die dafür benötigten Rohstoffe, und vor allem auch geeignete Flaschen zu finden, da europaweit die Lager leer seien, konnte dank der Hartnäckigkeit der Firmeninhaber aber auch dieses Problem gelöst werden und so wurden die ersten Flaschen bereits abgefüllt und der Versand am 1. April begonnen.
 

In den letzten Tagen wurden über 1.300 Liter Destillat erzeugt, um das dringend benötigte Desinfektionsmittel herzustellen.
  • In den letzten Tagen wurden über 1.300 Liter Destillat erzeugt, um das dringend benötigte Desinfektionsmittel herzustellen.
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Versand seit 1. April

Kein Aprilscherz, wie Gruber betont: "Es hat damit zu tun, dass der Zoll erst am 31. März zu uns kommt, um den hergestellten Alkohol genau zu ermitteln. Erst danach dürfen wir die Händedesinfektion daraus herstellen." Da der Bedarf riesig ist, starteten die beiden Brauerei-Besitzer einen Aufruf, dass Leute ihre Keller durchforsten sollen und alles, was sie nicht mehr selber trinken wollen, zur Desinfektionsmittel-Herstellung in die Brauerei bringen sollen. "Bier, Sekt, Likör, Schnaps - es geht alles, außer Vorlauf", betont Gruber, dass aus dem daraus produzierten Desinfektionsmittel 30 Prozent kostenlos an Bedürftige, Lebenshilfe, Altenheime etc. geht. 

Seit dem Bekanntwerden steht die Destillerie trotz wegfallender Kunden aus Gastronomie und Hotellerie nicht still.
  • Seit dem Bekanntwerden steht die Destillerie trotz wegfallender Kunden aus Gastronomie und Hotellerie nicht still.
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Versorgt werden sollen auch Ärzte und Krankenhäuser und die lokale Bevölkerung. Aufgrund der enormen Nachfrage würde empfohlen vorab zu bestellen. Auch eine direkte Abholung im Betrieb ist während der Geschäftszeiten ist möglich.

Kontakt und weitere Informationen: info@nibelungengold.atwww.nibelungengold.at

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