Maschinenring zog Bilanz

Das Team des Maschinenrings Hartbergerland rund um Obmann und GF Hannes Windhaber (l.) blickt optimistisch in die Zukunft. 	Foto: Mayer
  • Das Team des Maschinenrings Hartbergerland rund um Obmann und GF Hannes Windhaber (l.) blickt optimistisch in die Zukunft. Foto: Mayer
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Der Bereich „Erneuerbare Energie“ wird immer weiter ausgebaut.
Der Maschinenring Hartbergerland hat seit seiner Gründung vor rund sieben Jahren als Dienstleistungs- und Serviceorganisation in der Landwirtschaft große Bedeutung gewonnen. Obmann und Geschäftsführer Hannes Windhaber freute sich zur Generalversammlung in der Fachschule Kirchberg am Walde u. a. LAbg. Hubert Lang, Landesobmann Josef Wumbauer, den niederösterreichischen Landesobmann Manfred Ungerböck, die Bgm. Franz Pötscher, Hermann Grassl und Franz Winkler sowie LR a. D. Erich Pöltl begrüßen zu können.

Beeindruckende Bilanz
„Die Vorteile eines Maschinenringes, wie die Vollmechanisierung des Einzelbetriebes und die Erschließung neuer Einkommenschancen, in den letzten Jahren vor allem durch den Bereich erneuerbare Energie, gewinnen ständig an Bedeutung“, so Windhaber, der in seinem Bericht trotz eines wirtschaftlich nicht einfachen Jahres eine Erfolgsbilanz präsentieren konnte. Von den 1853 Mitgliedern (+ 79) wurden im Jahr 2011 Leistungen mit einem Verrechnungswert von rund 2,1 Millionen Euro erbracht.
Zu den Hauptaktivitäten im abgelaufenen Jahr zählte die Fortführung des Photovoltaik-Projektes. Rund 70 Anlagen sind bereits realisiert, im Laufe des Jahres 2012 werden weitere 160 folgen. Bei einer Kollektorfläche von rund 36.000 m² ergibt das eine Gesamtleistung von ca. 5.200 kWp.
Die Maschinenring-Biomasse-Heizwerke in Mönichwald und in Hartberg/Neusafenau haben sich sehr gut entwickelt, die Planung für ein 1,2 Megawatt-Heizwerk in Schildbach (Gemeinde Hartberg Umgebung) läuft auf Hochtouren. „Mit einer Umsetzung ist noch heuer zu rechnen“, so Obmann Windhaber.
Im Volleinsatz ist die Maschinenring-Card, die nicht nur die Disposition und die Abrechnung der Gemeinschaftsmaschinen ermöglicht, sondern den Mitgliedern auch Vorteile durch Gemeinschaftseinkäufe sowie beim Tanken und beim Telefonieren bietet.
„Ein Pilotprojekt, das im agrarischen Bereich im gesamten deutschsprachigen Raum bisher einzigartig ist“, so Windhaber zu den Dimensionen der Card.

Maschinenpark erneuert
Der Maschinen- und Gerätepark wurde unter anderem durch drei Pflüge, einen Grubber und ein 11.000 l Vacotec-Güllefass erneuert, bei den Maschinenringen österreichweit erstmalig im Einsatz ist eine Silo-Reinigungsanlage (Silo-RoBoFox).
Die Grußredner LAbg. Lang und LO Wumbauer gratulierten den Maschinenring-Funktionären und Mitarbeitern zu ihren Leistungen und betonten die ständig steigende Bedeutung von gemeinschaftlicher Arbeit zur Sicherung der Einzelbetriebe. Für einen unterhaltsamen Abschluss sorgte Kabarettist Paul Pizzera mit seinem Programm „Zu wahr, um schön zu sein“.

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