Fürstenfeld
"Nidec-Standort muss erhalten bleiben"

Der Fortbestand des Nidec-Werkes in Fürstenfeld bleibt weiter ungewiss. Jetzt intervenierte EU-Abgeordneter Lukas Mandl in Brüssel und fordert - auch bei einem möglichen Verkauf - den Erhalt des Standortes und Sicherund der Arbeitsplätze.
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  • Der Fortbestand des Nidec-Werkes in Fürstenfeld bleibt weiter ungewiss. Jetzt intervenierte EU-Abgeordneter Lukas Mandl in Brüssel und fordert - auch bei einem möglichen Verkauf - den Erhalt des Standortes und Sicherund der Arbeitsplätze.
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  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

FÜRSTENFELD. Nidec-Standort als auch die 400 Arbeitsplätze müssen bei einem möglichen Verkauf erhalten bleiben, das fordert EU-Abgeordneter Lukas Mandl in seinem Schreiben an EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager .

Der Fortbestand des Kompressorenherstellers Nidec am Firmenstandort Fürstenfeld bleibt weiterhin unsicher. Wegen der geplanten Fusion der Nidec-Gruppe mit der Whirlpool-Tochter Embraco drängt die EU-Kommission auf den Verkauf des Fürstenfelder Werkes. Seitens der Politik gibt es seit einigen Wochen für die 400 betroffenen Mitarbeitern starken Rückenwind. Auch EU-Abgeordneter Lukas Mandl (ÖVP) wandte sich mit einem Schreiben an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Für ihn ist klar, dass "Wettbewerbspolitik dem Standort und den Arbeitsplätzen in Europa dienen muss.“ 

Verständnis für Sorge um die Arbeitsplätze

Vestager äußerte in ihrem Antwortschreiben Verständnis für die Sorge um die 400 Arbeitsplätze. Die Kommission berücksichtige "immer alle relevanten Faktoren" und träfen eine Entscheidung nur dann, wenn diese Faktoren vollständig ausbalanciert sind. In diesem Fall wäre dies auch der zukünftigen Druck, der von chinesischen Kompressorenherstellern auf ihre europäischen Konkurrenten ausgeübt wird. Potentielle Käufer würden geprüft und danach beurteilt werden, ob geeignete Business- und Finanzpläne für einen Bestand und die Weiterentwicklung des Standorts vorhanden sind.

Nur grünes Licht, wenn Arbeitsplätze und Standort gesichert sind

"Als rot-weiß-roter Vertreter im Europa-Parlament verlange ich, dass genau darauf geachtet wird, dass beim Kauf der Standort und damit die Arbeitsplätze verlässlich gesichert werden. Erst wenn ein Interessent diese Voraussetzungen erfüllt, darf die EU-Kommission grünes Licht geben. Das ist ihre Verantwortung für die Arbeitsplätze, den Wirtschaftsstandort und die Region. Da lasse ich nicht locker", betonte Mandl in seinem Antwortschreiben von 7. März.

Der Fortbestand des Nidec-Werkes in Fürstenfeld bleibt weiter ungewiss. Jetzt intervenierte EU-Abgeordneter Lukas Mandl in Brüssel und fordert - auch bei einem möglichen Verkauf - den Erhalt des Standortes und Sicherund der Arbeitsplätze.
Europa-Abgeordneten Lukas Mandl setzt sich für die 400 Mitarbeiter des Nidec-Werks und den Erhalt des Standortes Fürstenfeld ein.

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