Steirische Tomaten auch im Winter

Vorzeigeprojekt Frutura Thermal-Gemüsewelt: Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (3.v.r.) im Kreis der Verantwortlichen der Firma Frutura, an der Spitze Manfred Hohensinner (3.v.l.).
  • Vorzeigeprojekt Frutura Thermal-Gemüsewelt: Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (3.v.r.) im Kreis der Verantwortlichen der Firma Frutura, an der Spitze Manfred Hohensinner (3.v.l.).
  • hochgeladen von Alfred Mayer

Tomaten aus der Steiermark haben ab sofort auch im Winter Saison. In der Frutura Thermal-Gemüsewelt in Bad Blumau werden diese Blumauer Tomaten klimaschonend produziert. Mit dem reichlich vorhandenen oststeirischen Thermalwasser kann der Energiebedarf der Gemüseproduktion umweltschonend gedeckt werden. Die Frutura Thermal-Gemüsewelt wird heuer insgesamt bis zu 1.000 Tonnen Bio-Tomaten, Bio-Gurken und Bio-Spitzpaprika liefern. Zusätzlich gibt es auch frische Tomaten aus konventioneller Produktion.

Bis zu 125°C heiß

Eine eigene Geothermiebohrung bringt das bis zu 125°C heiße Wasser zutage. Es liefert nachhaltig Wärme, damit das Gemüse ganzjährig wachsen kann – unter dem vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe. Das Thermalwasser wird nach der Nutzung wieder in über 3.000 Meter Tiefe zurückgeführt, so dass kein Thermalwasser verbraucht wird. Durch die Wärme des Thermalwassers kann das Fruchtgemüse auch in den „kalten“ Monaten Oktober bis Mai erzeugt werden. Zu dieser Zeit werden Tomaten und Paprika vor allem aus Südeuropa sowie dem Nahen Osten importiert.

Eine Vorzeigeprojekt

Anlässlich eines Besuchs in der Thermal-Gemüsewelt dankte der für die steirischen Regionen zuständige Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer dem Team der Frutura um Manfred Hohensinner, Katrin Hohensinner, Johann Schwarzenhofer und Franz Städtler für ihren unternehmerischen Mut, ihr Engagement für das Klima und das Bekenntnis zur Region Oststeiermark: „Die Frutura Thermal-Gemüsewelt ist ein absolutes Vorzeigeprojekt. Hier wird Klimaschutz, regionale Produktion und ein enorm hohes Maß an Innovation auf einzigartige Weise miteinander vereint“, so Schickhofer.
Im Endausbau sollen bis zu 200 Vollzeitarbeitskräfte in der Region geschaffen werden. Derzeit arbeiten bereits 150 neue Mitarbeiter in der Frutura Thermal-Gemüsewelt.

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