Strom aus Sonne soll Landschaft erhellen

Im Bezirk Fürstenfeld sollen Dächer mit Fotovoltaikanlagen laut Ludwig Ems bald zum Landschaftsbild gehören. Foto: Sunworld
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Das Gründer- und Servicezentrum Fürstenfeld initiiert den Fotovoltaikanlagenbau als Zukunftsinvestition für den Bezirk.

"Ich habe die Vision einer ganzen Landschaft von Kraftwerken in unserer Region", so der Gründer- und Servicezentrum-Geschäftsführer Ludwig Ems, der gemeinsam mit seinem Hartberger Partner Werner Erhart ein Projekt zur Vervielfachung von Fotovoltaikanlagen im Bezirk Fürstenfeld vorstellte. Derzeit befindet sich das ehrgeizige Vorhaben in seiner ersten Ausbaustufe in der Projektentwicklung und Koordination. Die entsprechenden Evaluierunsmaßnahmen sind derzeit im Gange. Nutznießer sollen die Region und ihre Bevölkerung in mehrerlei Hinsicht sein. Zum ökologischen Aspekt der Umweltschonung durch den Sonnenstrom kommt hinzu, dass Kraftwerksbeteiligungen von Betrieben und Privatinvestoren in finanzieller Hinsicht eine deutlich höhere Rendite als ein Sparbuch erzielen sollen.

Drei Beteiligungsmodelle

Für Interessierte haben Ems und Erhart, die beide sowohl das technische Know-how als auch die Marketing- und Vertriebserfahrung haben, drei Modelle ausgearbeitet, wie Beteiligungen sinnvoll und gewinnbringend möglich sind. Beim unternehmerisch ausgerichteteten, alleinigen Erwerb mit hundertprozentigem Besitz eines Kraftwerks ist eine Investition von 70.000 Euro erforderlich. Für ein Miteigentum in einer Gemeinschaftsinitiative mit geteiltem Risiko werden als Kapital 25.000 Euro benötigt. Diese Variante empfiehlt sich für zwei bis vier Partner.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich an den Sonnenstromanlagen in Form einer Anleihe zu beteiligen. Dabei gibt es weder Risiko noch Haftung und nach 15 Jahren erhält man sein Kapital zurück. Jährliche Zinsen sind garantiert. "Beteiligen sollen sich in erster Linie jene, die über überschüssiges Kapital verfügen", so Ems.

Zehn optimale Standorte

Im Bezirk Fürstenfeld will Ems bis Oktober zehn optimale Standorte finden, auf denen Anlagen montiert werden können. Zum Teil sind passende Flächen schon fixiert. Für die Errichtung kommen bereits bestehende Gebäude in Frage. Als Partner sollen die Gemeinden gewonnen werden, die in einem nächsten Schritt kontaktiert und genauestens informiert werden. Mit der Errichtung der Sonnenstrom-Kraftwerke will Ems im Herbst 2011 beginnen, in Betrieb gehen sollen die Anlagen ab 2012.
waltraud.wachmann@woche.at

Autor:

Steiermark WOCHE aus Graz

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