29.03.2017, 15:17 Uhr

Auf Spurensuche im Heiligen Land

Bleibende Eindrücke: Vier der insgesamt 16 Pilgerreisenden, um Pfarrer Alois Schlemmer aus dem Pfarrverband Fürstenfeld, Altenmarkt, Loipersdorf und Söchau, erinnern sich an ihre Reise nach Jordanien und Israel.

16 Pilger aus dem Pfarrverband Fürstenfeld, Altenmarkt, Loipersdorf und Söchau machten sich auf die Reise.

Das nahende Osterfest mit seinen Feierlichkeiten werden die 16 Pilger aus dem Pfarrverband Fürstenfeld, Altenmarkt, Loipersdorf und Söchau dieses Jahr wohl sehr intensiv erleben. Vom 17. bis 26. Februar führte eine gemeinsame Pilger- und Studienreise nach Jordanien und Israel.
"Als Christ muss man einmal im Heiligen Land gewesen sein", sind sich Karl und Anna Kainz aus Fürstenfeld einig. Auch Manfred und Johanna Sattinger aus Söchau war der Glaube Motivation für die 10-tägige Pilgerreise. Organisiert von Pfarrer Alois Schlemmer wandelte man auf den Spuren des Alten- und Neuen Testaments.
"Die Leidensgeschichte Christi impliziert so viele Orte, die wir im Rahmen unserer Reise besichtigen durften, sodass die Lesungen zu den Osterfeiertagen nun mit anderen Augen gesehen werden", so Schlemmer.

Unterwegs auf der Via Dolorosa

Highlights gab es unzählige. Besonders beeindruckte die Felsenstadt Petra, aber auch die der Berg der Seligpreisung, die Besichtigung der Dormitio Abtei, der Ölberg oder auch die Wanderung zum St. Georgskloster, hinterließen prägende Spuren bei den Pilgern.
Um die Zeit optimal zu nutzen stand täglich ein straffes Programm am Tagesplan. Neben einem frühmorgendlichen Gang auf der Via Dolorosa entlang der Kreuzwegstationen bis zur Grabeskirche folgte ein gemeinsames Frühstück im österreichischen Hospiz, bevor es nach einem Besuch an der Klagemauer zur Geburtsbasilika und den Hirtenfeldern in Betlehem ging - um nur einen kleinen Einblick in das ausführliche Programm zu gewähren.
"Geschont wurden wir vom Herrn Pfarrer auf der Reise ganz sicher nicht", lachte Kainz. Umso mehr Eindrücke und noch mehr Schnappschüsse nahm man mit nach Hause.


Stille Nacht in der Geburtsgrotte

In der Geburtsgrotte in Bethlehem stimmten die Fürstenfelder sogar ein gemeinsames "Stille Nacht" an. "Ein ganz besonderer Moment", so Schlemmer für den es bereits die siebte Israelreise war. "Die Reise war so zusammengestellt, dass sie neue Horizonte öffnete und gleichzeitig Verständnis für die Probleme anderer Kulturkreise bewirkt."
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