07.06.2017, 16:42 Uhr

Klarinettenzauberer im lockeren Plauderton

Berühmter Gast im Fürstenfelder Schubertsaal: Daniel Ottensamer mit Gerhard Potzmann und Alfred Reiterer. (Foto: KK)

Daniel Ottensamer, Solo-Klarinettist der Wiener Philharmoniker, gab sich in Fürstenfeld virtuos und gesprächig.

Schon die Programmzusammenstellung war einzigartig. Der Star des Abends genießt den Ruf, legendär zu werden - wenn er es nicht schon ist: Musikschuldirektor Alfred Reiter und Gerhard Potzmann, der den Kontakt zum Künstler hergestellt hatte, begrüßten im voll besetzten Schubertsaal zu "Klarinette pur" Daniel Ottensamer aus der berühmten Wiener Musikerfamlie. Die Besucher hatten zusätzlich zum außergewöhnlichen Hörgenuss mit dem Soloklarinettisten eines der besten Orchester der Welt, das Vergnügen, sich mittels "Kreuzchen" auf einer Liste Werke aus Tosca, Schubert's Unvollendeter oder der Götterdämmerung selbst auszusuchen. Ottensamer entlockte der Klarinette lupenreine Töne und beantwortete symphatisch wie unterhaltsam Fragen von Reiterer und Potzmann im "Gesprächskonzert". Der Wunsch Klarinettist zu werden entstand früh, sei er doch mit Musik aufgewachsen, erzählte er. "Ich freue mich, in Fürstenfeld zu sein. Klarinette pur ohne Klavier zu spielen, ist etwas Neues für mich", so der international gefragte Solist, Orchester- und Kammermusiker.
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