12.09.2014, 13:59 Uhr

Blätterrauschen geht durch die Kunst

Laden ein zum "Tränen, lachen hören": Die Kulturverantwortlichen der Stadt Fürstenfeld.

Mit 14 Terminen geht Fürstenfeld in einen bewegten, interessanten und amüsanten Kultur-Herbst.

Die Dichte und Vielfalt des aktuellen Fürstenfelder Kulturprogrammes ist dem optimalen Zusammenwirken mehrerer Kulturinitiativen zu verdanken.
Namhafte Autorinnen und Autoren der österreichischen Literaturszene lesen in der neuen Reihe „Blätterrauschen. Literaturherbst Fürstenfeld“ live aus ihren gefeierten Buchtiteln, das Fürstenfelder Kabarett-Abonnement serviert ein gepfeffertes Programm, weitere Kabarett- und Theatergastspiele sowie musikalische Top- Klassikerlebnisse im Rahmen der Abo-Konzerte bringen zudem gehörig Schwung in den Fürstenfelder Kulturherbst.
Dem Fürstenfelder Kulturreferenten Hermann Großschedl ist es gerade in jüngster Zeit gelungen, das Kulturangebot kräftig auszubauen. Auch der Kreis der Kulturfreunde ist dabei kontinuierlich mitgewachsen. Das Feedback und Echo auf die Programmfülle ist durchwegs positiv und motiviert auch, diesen Weg fortzusetzen.
Allen Generationen und nahezu jedem Kulturgeschmack werden im Jahreslauf immer wieder besondere Kultur-Erlebnisse und Highlights geboten. Bewährtes und Neues, Beliebtes und Überraschendes wurden unter der Dachmarke „Kulturstadt Fürstenfeld“ optimal zusammengeführt.

Abonnements

Vorangegangen sind dieser Entwicklung in erster Linie die „Fürstenfelder Abonnement- Konzerte“, die unter der Leitung des Fürstenfelder Musikschuldirektors, Heinz Dieter Sibitz, überregionale Strahlkraft erreichten. „Am Erfolg der Abo-Konzerte ließ sich ablesen, dass man mit Qualität und Kontinuität ein größeres Publikum dauerhaft begeistern kann", so Großschedl. Als nächstes steht auf dem Konzert-Abo Programm die „Serenade“ mit „Wind Siloists of Styria“ am 16. September um 19.30 Uhr in der Augustinerkirche.
Mit gleichem Qualitätsanspruch und unterstützt durch die Stadtgemeinde sowie Sponsoren wurde im Herbst 2013 vom Kulturreferat das Kabarett- Abo auf den Weg gebracht. „Mein besonderer Dank gilt Markus Jahn, der über
beste Kontakte zur Kleinkunstszene verfügt. Abseits der umfangreichen Organisations- und Marketingarbeit, die hinter diesem Projekt steht, steckt auch sehr viel persönliches Herzblut in der Kulturarbeit!“, betonte der Kulturreferent.

Literaturherbst Fürstenfeld

„Eintritt frei“ gilt für das jüngste Kind der Kulturstadt. Unter dem Titel „Blätterrauschen. Literaturherbst Fürstenfeld“ wurde von der „Stadtbücherei & Mediathek“ und der Fürstenfelder Buchhandlung Buchner eine mit österreichischen Top-Autoren besetzte literarische Reihe ins Leben gerufen. Den beiden Co-Initiatorinnen, Martina Buchner- Szerencsics und Stadtbücherei-Leiterin Cornelia Habermeier- Grafl, ist es gelungen, ein hochkarätig besetztes Literaturprogramm zusammenzustellen.
Die Literaturreihe ist mit erfolgreichen österreichischen Autorinnen und Autoren bestückt: Erika Pluhar eröffnet am 18. September um 20.00 Uhr im Grabher-Haus den literarischen Reigen. Auch an junge Leser wurde gedacht. Exklusiv findet am 11. Oktober um 14 Uhr im Grabher- Haus ein „Star Wars Read Day“ statt. Dazu werden die Star Wars Helden der „501st Legion“ live und in Kostümen vor Ort sein.
Ergänzt wird der Fürstenfelder Kulturherbst auch durch zwei Theatergastspiele. Mit der Komödie „Lockvogel küsst Tontaube“ betritt Andreas Steppan die Bühne, danach gastiert die „schaubühne GRAZ“ mit dem Stück „Weibsteufl“ im Grabher-Haus.
Die „Lange Nacht der Museen“ am 4. Oktober eröffnet ein Vortrag von Dr. Martin Moll im Museum Pfeilburg zum Thema „Fürstenfeld im Ersten Weltkrieg“. Dem Thema widmet sich auch eine Sonderausstellung.

Grabher-Haus

Bürgermeister Werner Gutzwar sieht die erfreuliche Entwicklung des Fürstenfelder Kulturangebotes im glücklichen Zusammenwirken mehrerer Faktoren: „Sehr entscheidend war die verwendungsgebundene Schenkung des Grabher-Hauses der Familie Grabher an die Stadtgemeinde. Das hat für das Kulturleben notwendig neuen Platz für neue Impulse geschaffen. Mit den jüngsten Investitionen haben wir das Haus - wie von Familie Grabher gewünscht - als Kulturzentrum adaptiert. Nach Franz Majcen habe man zudem mit Hermann Großschedl einen höchst engagierten Kulturreferenten gefunden.
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