01.12.2017, 11:54 Uhr

Blumen für mehr Sicherheit

Österreichweiter Sieg bei der Europäischen Mobilitätswoche: Die Vertreter der drei Kaindorfer Bildungseinrichtungen im Kreis der Ehrengäste.

Blühende Straßen der Ökoregion Kaindorf österreichweiter Sieger bei der Europäischen Mobilitätswoche.

Seit dem Frühjahr 2017 beschäftigten sich die Vertreter der Gemeinden, der Schulen, der Eltern und der Exekutive in der Ökoregion Kaindorf mit dem Thema Verkehrssicherheit rund um das Schulzentrum.

Großzügige Sponsoren

Der Aufruf, im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche blühende Straßen zu malen, passte perfekt in dieses Konzept. Der Kindergarten, die Volksschule und die Neue Mittelschule entschlossen sich, bei dieser verkehrsberuhigenden Aktion mitzumachen. Ziel war es aber, dass die Aktion einen längeren Wirkungsgrad hat. Deshalb wurde gemeinsam mit dem mit dem Verein Ökoregion Kaindorf nach einer dauerhaften, bewusstseinsbildenden Möglichkeit gesucht. Mit Farben von der Malerei Herbsthofer und der Firma Sto wurde nicht nur eine langfristige Lösung erarbeitet, die Firmen konnten auch als Sponsoren für die Aktion gewonnen werden.

35 m langer Wurm

Rund 300 Kinder aus den drei Bildungsstätten bemalten die Schulgasse in Kaindorf. So entstanden rund 400 m Girlanden mit Blumen, Tieren und anderen Symbolen und ein 35 Meter langer Wurm mit 101 Beinen. Auch Wochen nach dieser Malaktion ist noch eine leichte Entschleunigung bei den Autofahrern spürbar. Und der Aufwand hat sich in jeder Hinsicht gelohnt; die Verkehrssicherheit für die Kinder wurde erhöht und das Projekt „Blühende Straßen“ wurde österreichweit mit dem 1. Preis der Europäischen Mobilitätswoche 2017 ausgezeichnet.

Dank für Engagement

Bei der offiziellen Siegerehrung im Turnsaal des Schulzentrums Kaindorf stellten sich unter anderem Bgm. Thomas Teubl, die Klimaschutzbeauftragte des Landes Steiermark Andrea Gössinger-Wieser, Klimabündnis Steiermark-Regionalstellenleiter Friedrich Hofer, Pflichtschulinspektor Günter Raser und Ökoregion Kaindorf-Obmann Rainer Dunst als Gratulanten ein und dankten den Leitern der Bildungseinrichtungen Sabine Bruchmann (Kindergarten), Maria Heißenberger (Volksschule) und Ingrid Nerat (Neue Mittelschule) sowie bei den teilnehmenden Kindern für ihr großes Engagement. Durch das Programm führte Klima- und Energiemodellregion-Managerin Margit Krobath.
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