03.10.2016, 22:41 Uhr

Des Nachts im Museum Pfeilburg

Geschichtskundig: Karl Amtmann, Gaby Jedliczka, Elisabeth Schöggl-Ernst, Franz Majcen, Gerhard Trousil (v.l.). (Foto: KK)

Das sehenswerte Fürstenfelder Museum zog in der langen Museumsnacht reges Interesse auf sich.

Eines der historischen Aushängeschilder der Festungsstadt Fürstenfeld ist das in der geschichtsträchtigen Pfeilburg installierte Museum mit den Austellungsthemen "Tabakstadt", "Grenzstadt", Handwerks- und Handelsstadt, der früheren Produktion von Seifen und vielem mehr. Der Museumsverein Fürstenfeld unter Obmann Karl Amtmann und Museumsleiterin Gaby Jedlicka laden alljährlich anlässlich der österreichweiten "Langen Nacht der Museen" zu einem spannenden Vortrag in der Pfeilburg und der Möglichkeit, bei freiem Eintritt das Museum im einzigaritgen Ambiente der alten Gemäuer zu besuchen. So folgten in diesem Jahr im vollbesetzten Kellersaal der Pfeilburg eine Vielzahl an geschichtsinteressierten Besuchern, darunter auch Landtagspräsident a.D. Prof. Franz Majcen den Ausführungen von Elisabeth Schöggl-Ernst vom Landesarchiv Graz. Die Expertin referierte über den Augustinermönch und Kartographen Johannes Clobucciarich, dem auch eine Sonderausstellung anlässlich der langen Nacht gewidmet wurde. Dabei stand das Leben, Wirken und Kartenwerk des Mönches, der von 1545 - 1605 lebte und als einer der bedeutensten Köpfe der Augustiner in Fürstenfeld galt, im Mittelpunkt. Johannes Clobucciarich machte sich vor allem mit seinem Geschichtswissen und mit dem für seine Zeit außergewöhnlichen Wirklichkeitsbezug einen Namen.
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