06.04.2017, 14:34 Uhr

Hartberg: LKH-Standort erhalten

Einstimmiges Polit-Bekenntnis zum LKH Hartberg; LR Drexler führte Gespräch direkt vor Ort.

Nachdem eine mögliche Gefährdung des Standortes Landeskrankenhaus Hartberg aufgrund des Neubaus in Oberwart in den letzten Wochen durch die Medien geisterte, rückte nun Gesundheitslandesrat Christopher Drexler aus, um mit der Anstaltsleitung und dem Betriebrat direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen. Resümee aus der Sicht des Landesrates: „Wir haben ein sehr konstruktives Gespräch geführt, die Ärzte und das Pflegepersonal im LKH Hartberg leisten großartige Arbeit. Von der Anstaltsleitung kamen sehr gute Ideen und Vorschläge, die ganz sicher in unsere Überlegungen einfließen werden. In einem ergebnisoffenen Gespräche mit meinem burgenländischen Amtskollegen Landesrat Norbert Darabos, ging es um etwaige Kooperationen mit dem LKH in Oberwart.“

Reaktionen aus der Region

Auch aus dem Bezirk gibt es mittlerweile mehrere Stellungnahmen zum LKH Hartberg. LAbg Hubert Lang (ÖVP): „Der Spitalsstandort Hartberg ist aus der geographischen Lage – im Zentrum des Versorgungsgebietes und durch die Verkehrsanbindungen, für die Ziele, die im Gesundheitsplan diskutiert werden, als Standort nicht wegzudenken. Eine Kooperation mit Oberwart könnte eine Spezialisierung und damit eine bessere und effektivere Versorgung für unsere Bevölkerung bringen.“ Für die SPÖ darf Gesundheitsstandort Hartberg nicht in Frage gestellt werden. SPÖ-LAbg. Wolfgang Dolesch: „Wichtig ist uns, dass die beiden Standorte Hartberg und Oberwart aufeinander abgestimmt werden, da eine Doppelinfrastruktur innerhalb weniger Kilometer keinen Sinn macht.“ Für die Hartberger SPÖ sprechen sich Vizebürgermeister Herwig Matejka und Fraktionsvorsitzender Kurt Massing gegen eine Schließung aus.
Für den Hartberger Landtagsabgeordneten und FPÖ-Bezirksparteiobmann Anton Kogler stehen die medizinische Versorgung und die Arbeitsplatzsicherung in der Region im Fokus. „Die Schließung des Landeskrankenhauses Hartberg lehnt die FPÖ kategorisch ab.“
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