25.10.2017, 12:33 Uhr

Im Krankenhaus den Ernstfall geprobt

Die Verletzten wurden von den Florianis vor dem Krankenhaus an das Rot Kreuz-Team übergeben. (Foto: WOCHE)

Für rund 180 Einsatzkräfte gab es Großalarm bei einer Abschnittsübung im LKH Fürstenfeld.

Gerade im Ernstfall in einer medizinischen Einrichtung wie dem Landeskrankenhaus Fürstenfeld ist es von allerhöchster Wichtigkeit und lebensrettend, wenn bei den Hilfskräften jeder einzelne Handgriff richtig ausgeführt wird und die Koordination gut funktioniert. Daher wurde von den Blaulichtorganisationen am Krankenhausstandort eine von ABI Karl Kaplan im Detail geplante Großübung abgehalten, die aus drei Teilen bestand. Bei der Katastrophenübung der KAGES trainierten die Feuerwehren des Bereichsverbandes Fürstenfeld.
In Übungsannahme I galt es zunächst für die Feuerwehrleute, aus dem Obergeschoss des Spitals bewusstlose und verletzte Personen nach einer Rauchgasvergiftung mittels schwerer Atemschutzausrüstung zu retten und dem Sanitätsteam des Roten Kreuzes zu übergeben. Ein Brand im Bereich der Nordfassade des LKH war die zweite Annahme. Die Brandbekämpfung erfolgte mit der Drehleiter an der Fassade des Haues. Im Kellergeschoss fand als dritter Teil eine Atemschutz-Aausbildungsübung statt. Am Übungseinsatz, der für rund zwei Stunden anberaumt war, nahmen insgesamt rund 180 Einsatzkräfte teil.
LKH-Betriebsratsvorsitzender Herbert Spirk, Betriebsdirektor Christian Rath, Pflegedirektor Gerhard Halbwirth sowie Bereichsfeuerwehrkommandant Gerald Derkitsch waren als Beoboachter vor Ort.
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