29.05.2017, 14:36 Uhr

Neue Strukturen im LKH Hartberg

Neue Strukturen im Landeskrankenhaus Hartberg. (Foto: KAGes)

Die bisherige Fünf-Tagesstation wurde mit 1. Mai durch eine tagesklinische Station ersetzt.

Unter dem Motto „am Morgen ins Spital, am Abend schon wieder gesund zu Hause sein“ wurde die bisherige Fünf-Tage-Station am Landeskrankenhaus Hartberg durch eine tagesklinische Station ersetzt. Von Montag bis Freitag werden in dieser 20-Betten-Station in 2 Ost tagesklinische Operationen, ambulante Endoskopien und Infusionstherapien sowie die Betreuung ambulanter Patienten angeboten. „Im Laufe dieses Jahres werden wird auf mehr als 1.000 tagesklinische Operationen kommen“, so Primarius Günther Winkler, ärztlicher Leiter des LKH Hartberg.

Weitere Vorteile

Durch entsprechende organisatorische Veränderungen ist es nicht mehr notwendig, dass Patienten vor Operationen Ärzte verschiedener Fachrichtungen aufsuchen müssen, um mit den entsprechenden Befunden noch einmal in der Spitalsambulanz vorstellig zu werden. Für die Mehrzahl der Patienten ist mit einem einmaligen Spitalsbesuch, in der Regel reicht ein Halbtag, die komplette OP-Vorbereitung (Feststellung der Notwendigkeit, Untersuchungen, Aufklärung, Fixierung des Termins) abgeschlossen. „Ein Vorteil, den vor allem Berufstätige zu schätzen wissen“, so Winkler.

Manchester Triage

Im Bereich der Ambulanz der Internistischen Abteilung wurde die so genannte „Manchester Triage“ eingeführt. Bei Patienten mit akuten Beschwerden wird anhand eines Kriterienkataloges die Dringlichkeit der Behandlungen festgelegt. „Dadurch wird gewährleistet, dass der kränkste Patient zuerst behandelt wird“, so der Leiter der Internistischen Abteilung Primarius Norbert Bauer zum Sinn dieser Maßnahme.

Tagesstation am LKH Hartberg

Montag bis Freitag, 6.30 bis 18.30 Uhr
Schwerpunkte: tagesklinische Operationen; ambulante Endoskopien; Überwachung ambulanter Patienten; ambulante Infusionstherapien;
weitere Maßnahmen: schnelle und kompakte patientenorientierte OP-Vorbereitung „Best Point of Service“; Inbetriebnahme einer interdisziplinären (internistischen und chirurgischen) ambulanten Erstversorgung mit „Manchester Triage“ (Herbst 2017).
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