06.10.2017, 16:46 Uhr

Österreichs Vorzeige-Spital steht in Fürstenfeld

Die Finalisierung des Umbaues des Spitalstandortes Fürstenfeld wurde im Beisein zahlreicher Ehrengäste, an der Spitze Landesrat Christopher Drexler und LH-Stv. Michael Schickhofer, feierlich zelebriert.

Die Modernisierungsarbeiten des Spitalstandortes Fürstenfeld sind offiziell beendet.

Als "Gesamtkunstwerk", bezeichnete der Betriebsdirektor des LKH Feldbach-Fürstenfeld Christian Rath die bauliche und apparative Modernisierung des Spitalstandortes Fürstenfeld, das mit August diesen Jahres vollendet wurde. Nach einer mehr als zweijährigen Bauzeit und einem Investitionsvolumen von 9,6 Millionene Euro wurde ein Stationszubau errichtet und der Ostflügel des Altbautraktes generalsaniert. In diesem neu gestalteten Bereichen sind die Akutgeriatrie und Remobilisation mit 24 Betten und großem Therapiebereich sowie die Palliativstation mit acht Einzelzimmern untergebracht.

Was lange währt wird endlich gut

Realisiert wurde das Projekt in drei Bauetappen. Alle Zimmer besitzen eine Loggia, wo sich die Patienten und ihre Besucher ungestört begegnen können. Ein Tagraum bietet eine Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige. Zusätzlich wurde ein zweigeschossiger "Raum der Stille" für Palliativpatienten eingerichtet.
Der alte Klassetrakt abgebrochen und die verbleibende Fläche zwischen dem Funktionstrakt und dem neuen Stationstrakt als Therapiegarten für die Patienten ausgestaltet.
"Es war ein langer Weg, den ich vom Spatenstich über die Gleichenfeier bis zum Abschluss mit begleiten durfte", betonte Landesrat Christopher Drexler. Dieser Abschluss wurde im Beisein zahlreicher Partner, Wegbegleiter und Kollegen nun im Rahmen eines Festaktes gebührend zelebriert. Neben Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer, überbrachten auch LAbg. Hubert Lang, LAbg. Wolfgang Dolesch und LAbg. Herbert Kober, Landtagspräsident a. D. Franz Majcen sowie die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, an deren Spitze Fürstenfelds Bürgermeister Werner Gutzwar, ihre Glückwünsche.


Letzte Tage in Würde

Ihre Freude über den Abschluss des Projektes bekundeten auch KAGes-Vorstandsvorsitzender Karlheinz Tscheliessnigg und KAGes-Vorstand Ernst Fartek, die in den offenen und freundlich Architektur auch die nötige Menschlichkeit sehen, um schwerkranken Patienten im passenden Ambiente ihre letzten Tage würdevoll zu gestalten. Nachhaltig konzipiert und modern ausgestattet würde die Versorgungsqualität für die rund 300.000 Bewohner der gesamten Süd-Oststeiermark wesentlich verbessert.
Den wirtschaftlichen Faktor brachte Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer auf den Punkt. "Spitalsbauten bringen eine hohe Wertschöpfung und sichern auch Arbeitsplätze in der Region", verwies Schickhofer darauf, dass 16,6 Prozent der Gesamtkosten im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld verbleiben. Knapp 84 Prozent der Austragssummen ging an steirische Firmen. 

Farbtupfer im Krankenhausalltag

Um mehr Farbe in den Krankenhausalltag zu bringen stellten derzeit die zwei regionalen Künstler im LKH Fürstenfeld aus. Peter Troißinger aus Hatzendorf gestaltete einen Wort-Kreuzweg, der inspiriert und zum Nachdenken anregt. Eduard Shugle Hois zeigt bunte und bildhafte Lederobjekte in Verbindung mit Holz, Stein oder Metall.

Details:

- Projekt: Palliativ-, Akutgeriatrie und Remobilisationsstation am LKH Standort Fürstenfeld
- Bauzeit: rund 2 Jahre
- Gesamtkosten: 9,6 Millionen Euro
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