07.07.2017, 16:02 Uhr

"Rolliday" an der NMS Friedberg

An der Neuen Mittelschule in Friedberg fand der erste "Rolliday" statt. (Foto: KK)
Wie fühlt es sich an, nicht gehen zu können und in einem Rollstuhl zu sitzen?
Wie schwierig ist es, als Rollstuhlfahrer den Alltag zu bewältigen, Hürden zu überwinden oder sogar den Transfer in ein Auto zu schaffen?
All das waren Inhalte des 1. Rollidays der NMS Friedberg.
Ingrid Ruf, Marco Leopold, Elfi Bruchmann, Albin Köller und Franz Schnabl, die fünf Betreuer des Workshops, die durch unterschiedliche Schicksalsschläge ihr Leben im Rollstuhl meistern, zeigten den Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen, wie trotz Querschnittlähmung das Leben lebenswert sein kann.

Mit Rollstühlen, die vom Sanitätshaus CuraSan und der Behinderten- Selbsthilfegruppe-Hartberg-Fürstenfeld zur Verfügung gestellt wurden, hatten alle die Möglichkeit, sich im barrierefreien Schulhaus zu bewegen. In der Schulküche bereitete jeder Schüler als Rollifahrer am E-Herd eine Speise zu. Im Turnsaal wurden verschiedene Sportarten wie Basketball und Federball ausprobiert.
Den Höhepunkt bildete eine Fahrt mit dem Handbike.
Der Verein VAMOS aus Markt Allhau versüßte den Vormittag mit einer köstlichen
Mehlspeisspende.
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