23.09.2016, 10:50 Uhr

Thermenland und Vulkanland gehen ab sofort gemeinsame Wege

Blicken in eine gemeinsame Zukunft: die Vorstände der ourismusregionen Thermenland Steiermark mit Obmann Gernot Deutsch (5.v.l.) und Steirisches Vulkanland mit Obmann Josef Ober (7.v.l.).

Thermenland Steiermark und Steirisches Vulkanland arbeiten an gemeinsamer Destination.

"Destinationsentwicklung ist aufgrund der Urlauber nicht fix und richtet sich nicht an Grenzen", erklärte Josef Ober die Entscheidung zur zukünftigen Kooperation der beiden Tourismusregionen Thermenland Steiermark und Steirisches Vulkanland, die als Tagesordnungspunkt Nr. 7 zum Knalleffekt der diesjährigen Vollversammlung des Thermenland Steiermarks wurde.
"Unsere beiden Regionen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten parallel sehr gut entwickelt. Nun ist der Zeitpunkt reif geworden, für eine gemeinsame Entwicklung", sagt Thermenland Obmann Gernot Deutsch, der die Entscheidung der Vollversammlung als Startschuss zu einer einzigartigen touristischen Genussdestination sieht.

Neuer Name, neue Marke

"Zukünftig wird es nur einen touristischen Regionalverband und auch eine touristische Vermarktungsstelle geben", so Vulkanland-Obmann Josef Ober. Formal bekommt der Regionalverband Thermenland Steiermark auch einen neuen Namen. Dieser und auch die gemeinsame Markenfindung sowie Visionen, Maßnahmen und Ziele werden in den kommenden Monaten in intensiven Arbeitsprozessen unter dem Titel "Touristisches Leitbild Thermenland-Vulkanland 2030" diskutiert und erarbeitet werden.
Im Frühjahr werden diese dann im Vorstand und in der Vollversammlung beschlossen und auch ein neuer Vorstand gewählt.

Region mit Strahlkraft

Mit dem Entschluss wolle man Gemeinsamkeit forcieren, künstliche Grenzen abschaffen und ein Zeichen für die Zukunft setzen.
"Die gemeinsame Reise soll lange dauern, erfolgreich sein und Freude machen", freut sich auch Vulkanland-Obmann Stv. Anton Gangl auf den konstruktiven Arbeitsprozess.
"Mit einem weitreichenden Spektrum an touristischen Möglichkeiten und knapp drei Millionen Nächtigungen pro Jahr sucht die Region seinesgleichen in Europa", sind sich Deutsch und Ober über das Potential einig und verweisen auf die Segmente Wellness und Gesundheit, Kulinarik, Handwerk, Lebenskraft und Kultur, die sowohl den Tourismus als auch die heimische Wirtschaft stärken. "Ich bin überzeugt, dass uns dieser Schritt auch einen gewaltigen Zuwachs an Tagestouristen bringen wird und halte ein Nächtigungsplus in den kommenden fünf bis sechs Jahren als durchaus realistisch", so der Vulkanland-Obmann optimistisch.
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