20.03.2017, 08:39 Uhr

Von Zaubernuss bis Sommerflieder

Gartenexperte Peter Loidl informierte über die neusten Trends in puncto Ziergehölze und Klassiker, die in keinem Garten fehlen dürfen.

Welche Ziergehölze liegen im Trend und dürfen dieses Jahr in keinem Garten fehlen? Die WOCHE hat sich erkundigt.

Der Frühling naht mit großen Schritten. Ein leuchtend bunter Garten lässt das Herz eines jeden Blumen- und Pflanzenliebhabers höher schlagen. Sträucher bringen im Frühling bunte Blüten in den Garten. Bereits ab März kann mit dem Aussetzen begonnen werden. Die WOCHE hat sich bei Gartenexperte Peter Loidl schlau gemacht, welche Ziergehölze jeden Garten im Frühjahr bereichern. "Die Zaubernuss darf in keinem Garten fehlen", weiß Peter Loidl von der Baumschule und Gartengestaltung Loidl in Kaindorf. Meist beginnt das aus dem asiatischen Raum stammende Ziergehölz bereits Anfang Jänner zu blühen und steht Mitte März in gelb bis orangeroter Blüte und zieht wie magisch auch Bienen an. "Der Strauch wird etwa drei bis fünf Meter hoch. Darum ist eine Einzelstellung im Garten zu empfehlen. Beim Schnitt ist die Zaubernuss sehr pflegeleicht. Es ist einzig darauf zu achten, dass die Wildtriebe weggenommen werden."


Wenn Forsythien erstrahlen

Ebenfalls sehr beliebt sind die gelb blühenden Forsythien. Sie wird bis zu vier meter hoch, geht aber beim Wachsen stark in die Breite. "Alle vier bis fünf Jahre empfiehlt sich nach der Blüte die starken Äste an der Basis herauszuschneiden, weil diese am wenigsten blühen", so der Profi. Die Forsythien würden sich auch perfekt für eine Vier-Jahreszeitenhecke eignen. Außerdem gibt es Sorten, die am Stamm gezüchtet wurden.


Palmkätzchen im Garten

Ein Klassiker in jedem Garten sind bestimmt die Palmkätzchen von der Riesenkätzchenweide. Diese gibt es in hängender Form oder aufrecht. "Geschnitten werden sollte bevor die Katzerl runterfallen. Einjährige Triebe, die geblüht haben sollten auf 5 Zentimeter zurückgeschnitten werden. Gleich im Anschluss empfiehlt sich das Düngen mit organischem Dünger. Denn die Weide braucht neue Nährstoffe, um neu zu blühen."

Lila, Violett und Weiß

Last but not least sollte auch der Sommerflieder in einem farbenfrohen Garten nicht fehlen. Dieser eignet sich auch für eine gemischte Hecke oder für das Setzen in einer Gruppe. Nach den Spätfrosten sollen einjährige Triebe fast bodenerdig abgeschnitten werden. "Im Spätherbst wäre es gut, den Flieder von alten Blüten befreien, da sich sonst die Blüte mit der Zeit einstellt."


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