30.03.2017, 15:03 Uhr

Schließung des LKH Hartberg kommt für die Hartberger SPÖ nicht in Frage

Der Hartberger SPÖ-Vizebürgermeister Herwig Matejka. (Foto: KK)
Entsetzt zeigen sich die Vertreter der SPÖ Hartberg, Vzbgm. Herwig Matejka und Faktionsvorsitzender Kurt Massing sowie die SPÖ-Bürgermeister des Bezirkes, Günter Müller, Günter Putz und Wolfgang Zingl über die Aussagen von ÖVP-Gesundheitslandesrat Christopher Drexler über eine mögliche Schließung des LKH Hartberg bzw. über eine Zusammenlegung mit dem LKH Oberwart.
Das Drüberfahren von Drexler und der Landes-ÖVP ist inakzeptabel. Drexler sollte schauen, dass wir Kapazitäten in die Steiermark holen und nicht auslagern. Das ist alte ÖVP-Denkweise.

Der Standort Hartberg (7. größtes Krankenhaus in der Steiermark) mit seiner intakten Infrastruktur, der wirtschaftlich sehr gut geführt wird, darf auf keinen Fall in Frage gestellt werden. Die Akutversorgung und die Geburtenstation (rund 1000 Geburten pro Jahr) im LKH Hartberg müssen für die Hartberger Bevölkerung (rund 75% der Patienten kommen aus dem Bezirk Hartberg) unbedingt gesichert bleiben. Außerdem sind bei einer Schließung rund 540 hochqualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen ihre Arbeitsplätze los.

„Es kann nicht sein, dass die Steiermark sich in Oberwart einkauft und das Krankenhaus in Hartberg damit auf der Strecke bleibt. Für eine Nachnutzung in Hartberg würde nichts mehr übrig bleiben. Dies würde tatsächlich einem Ausverkauf gleich kommen. Ich hoffe, dass Bgm. Martschitsch am Freitag beim Besuch von Christopher Drexler in Hartberg die passenden Worte findet und seinen Parteikollegen zur Vernunft bringt. Eine Schließung des LKH Hartberg kommt für die Hartberger SPÖ nicht in Frage“ so Vzbgm. Herwig Matejka.

Für die SPÖ Hartberg:
Vzbgm. Herwig Matejka
Fraktionsvorsitzender Kurt Massing
Bgm. Ing. Günter Müller
Bgm. Günter Putz
Bgm. Wolfgang Zingl
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