09.03.2016, 19:44 Uhr

Aufstrebende Lafnitztaler Fußballjugend

Mehr als 150 Kinder waren in Lafnitz beim Sommercamp dabei, auch die Cheer-Dance-Mädchen waren willkommen. (Foto: KK)

Bei der Nachwuchs-Spielgemeinschaft Lafnitztal versucht man den neusten Trainingsstandards gerecht zu werden.

Als vor fünf Jahren die Vereine Lafnitz, Rohrbach an der Lafnitz, Grafendorf und Eichberg die Nachwuchsspielgemeinschaft Lafnitztal gründete, startete man mit dem Ziel, die Kampfmannschaften dieser Vereine mit jungen Kräften zu versorgen. Nun beginnt man die Früchte einer zielführenden Arbeit zu ernten, denn die ersten Talente dieser Spielgemeinschaft drängen bei ihren Stammvereinen in die Kampfmannschaften. Derzeit werden in der Spg. Lafnitztal 110 Nachwuchskicker in acht Altersklassen von 20 ausgebildeten Trainern betreut. Als Novum waren in Lafnitz beim Sommercamp auch die Mädchen mit einer Cheerdance-Gruppe willkommen. "Das hat sich sehr gut bewährt und wird kommenden Sommer bestimmt wieder so sein", sagt Martin Kager, Obmann der Spielgemeinschaft Lafnitztal

Besseres Niveau durch Fußballakademien
"Train the Trainers" - galt bestimmt auch schon in der Vergangenheit als strebsames Motto, das aber zukünftig bestimmt noch an Bedeutung gewinnen wird. Wie sehr sich das Niveau des österreichischen Fußball in den letzten Jahren gesteigert‎ hat, hat man zweifelsohne den eingeführten und mittlerweile etablierten Akademien und Fussballschulen zu verdanken, von deren Ursprung ein Alaba, ein Junuzovic oder ein Arnautovic die nationalen und internationalen Fans mit ihren fussballerischen Fähigkeiten begeistern. ‎ Dies alles wäre natürlich ohne entsprechend gut ausgebildete Trainer im Hintergrund nicht möglich gewesen.

Voraussetzungen für Marcel Kollers sind gegeben
Es gibt mittlerweile auch kaum eine Amateurliga, wo nicht "Fußball-Akademiker" um das runde Leder kämpfen. Das sich auch hier in den letzten Jahren das Niveau gesteigert hat, ist eine logische Konsequenz daraus. Also "ohne Breite - keine Spitze". Was bei den Spielern gilt, gilt aber auch bei den Trainern. Die Anforderungen an die heutigen Jugendtrainer sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Ein gut ausgebildeter Fußball- und Lebenstrainer ist Voraussetzung, um auch zukünftig den hohen Erwartungen der Spieler in den Trainings gerecht zu werden. Sie sollen auch Voraussetzung schaffen, um nachhaltig die Qualität des österreichischen Fußballs zu verbessern. Die Ausbildungsmöglichkeiten des ÖFB und des StFV bieten jedenfalls die Möglichkeit, aus jedem Trainer einen "Marcel Koller" zu machen. "Damit das funktioniert, müssen aber viele Faktoren zusammen spielen. Man muss aber versuchen, den hohen Zielen möglichst nahe zu kommen", sagt Martin Kager.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.