17.11.2017, 07:30 Uhr

Lernen von den Besten

Obmann Bgm. Friedrich Stockinger vom Standortzusammenschluss Freistadt mit Bürgermeistern und Vertretern der Wirtschaftsregion Hartberg. (Foto: KK)

Exkursion der Bürgermeister der Wirtschaftsregion Hartberg zum Thema Betriebsansiedelung.

Im Jahr 2016 haben sich die Gemeinden Grafendorf, Greinbach, Hartberg, Hartberg Umgebung und St. Johann in der Haide offiziell in der Wirtschaftsregion Hartberg zusammengeschlossen. Ziel ist es, mit den sechs besonders attraktiven Gewerbeflächen überregional sichtbar zu werden und Betriebe in der Region zu halten bzw. anzusiedeln.

Große Erfahrung

Viel Erfahrung in der überkommunalen Ansiedelung von Betrieben haben hierbei Gemeindeverbände in Oberösterreich. Um Erfahrungen von diesen Standorten zu sammeln, haben die Bürgermeister der fünf Gemeinden (Johann Handler, Siegbert Handler, Marcus Martschitsch, Günter Müller, Franz Pötscher) eine Themenexkursion nach Freistadt und Perg im Mühlviertel durchgeführt.

Charakteristisch für diese Standorte ist der Zusammenschluss von etwa 20 Gemeinden zu einem Gemeindeverband. Alle Flächen ab 0,5 ha werden im Rahmen einer interkommunalen Kooperation bewirtschaftet. Investitionen in die Infrastruktur sowie Einnahmen aus Kommunalsteuern werde zu einem vereinbarten Schlüssel aufgeteilt In einem Zeitraum von 14 Jahren konnten so 88 Betriebe mit 1.500 Mitarbeitern angesiedelt bzw. gehalten werden. In vielen dieser Verbände gibt es auch ein Technologiezentrum oder Shared Office, in welchem sich Betriebe unter geringen Kosten einmieten können.

Vergleichbar sind diese mit dem Open Office „Kubik“ im Hartberger Stadtzentrum oder dem Ökopark in Hartberg. In der nächsten Sitzung der Steuerungsgruppe der Wirtschaftsregion Hartberg soll über die Umsetzung ausgewählter Maßnahmen beraten werden.
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