15.10.2014, 14:58 Uhr

Nachhaltige Energie für Europa

IPM-Präsident Phlipp Depisch (M.) mit ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka und IPM Generalsekretär Matthias Huber (r.).

Die "Initiative Pro Mitteleuropa" setzte sich in Fürstenfeld mit den Energielösungen der Zukunft auseinander.

Der studierte Historiker und Politikwissenschafter Phillip Depisch, Spross der gleichnamigen Fürstenfelder Industriellenfamilie, gründete die international tätige "Initiative Pro Mitteleuropa"(IPM), der er auch als Präsident vorsteht. IPM hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Sinne eines friedlichen Miteinander prägnante Persönlichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene dazu zu bewegen, gemeinsam den Europagedanken weiter zu tragen und weiter zu entwickeln.
In der Fürstenfelder Stadthalle fand eine hochkarätige besetzte IPM-Konferenz unter dem Motto "Energiepolitik: Regional - International", die sich mit nachhaltigen Energielösungen beschäftigte, statt.
Unter den Teilnehmern befanden sich ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka, Landtagspräsident Franz Majcen, Georg Fercher, Generaldirektor der Umweltorganisation Gafeias, der stellvertretende Direktor der "Kleinwasserkraft Österreich" und Mitglied der Plattform "Mehr Demokratie", Erwin Mayer, der Unternehmer Philipp Marktl, sowie als Gastgeber Fürstenfelds Bürgermeister Werner Gutzwar. Gekommen war auch Wolfgang Neumann, der mit dem Energy Globe Award einen der bedeutensten Preise weltweit im Bereich der erneuerbaren Energien ins Leben gerufen hat.
"Die Energie ist das zentrale Thema, wenn es darum geht, ob Europa beweglich bleibt oder nicht. Das Wichtigste bei der Energie ist es, global zu denken. Dafür ist es notwendig lokal zu handeln", begrüßte Lopatka das Engagement von IPM. Der ÖVP- Klubobmann führte an, dass in Österreich 75 Prozent der Energie bereits aus erneuerbaren Quellen stammt. Es seien aber immer private Betreiber, von denen die Initiative ausgeht. Seitens der öffentlichen Hand stünden aber genau dafür die entsprechenden Förderungen zur Verfügung. Generell sei es für die Europäische Union bitter notwendig, dass Bürger leisten, was die Politik nicht schaffen könne.
Für Franz Majcen besteht die richtige Energieform in der Verträglichkeit der unterschiedlichen Systeme und einem Mix, der auch in Zukunft für die Konsumenten leistbar ist. "Ich habe die Entwicklung der Region immer im Fokus gehabt und ein großes Thema dabei war die Enerige", so Majcen, der auch federführend für die einstige Gründung des Regionalmanagement Oststeiermark verantwortlich zeichnet.
Unisono wurde von den Rednern die Bedeutung nachhaltiger Energiequellen, sowie das "Erfolgsmodell Oststeiermark" herausgestrichen. Zudem wurde ein nachhaltiger Umgang mit den vorhandenen globalen Ressourcen sowie eine endgültige Abkehr von der Atomkraft eingemahnt.
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