06.10.2014, 17:30 Uhr

Rasch und richtig helfen kann Leben retten

Walter Schweighofer (r.) überreichte die Defibrillatoren an die Vertreter der Raiffeisenbank und der Gemeinden.

Die drei Raiffeisenbank Hartberg-Bankstellen wurden mit Defibrillatoren ausgestattet.

Der unerwartete Herzstillstand kann jeden treffen – unvermittelt und jederzeit. Entscheidend für das Überleben des Betroffenen sind das Erkennen des Herzstillstandes und der unverzügliche Beginn der Wiederbelebung. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen der Raiffeisenbank Hartberg, Dir. Karl Pusswald, Dir-Stv. Heinz Gigler und Christian Kirchsteiger, dazu entschlossen die drei Bankstellen in Hartberg, Schildbach und St. Johann in der Haide mit lebensrettenden Defibrillatoren auszustatten. In Schildbach und St. Johann erfolgte die Anschaffung in Kooperation mit den jeweiligen Gemeinden. Die Defibrillatoren der Marke AED+Plus sind laientauglich, einfach zu bedienen und selbsterklärend. Die Auslieferung erfolgte durch Vertriebsleiter Walter Schweighofer von der Firma 4med, der die Vorreiterrolle der Raiffeisenbank Hartberg bei der Anschaffung von Defibrillatoren unterstrich.
Jeder Zehnte in Österreich erleidet im Laufe seines Lebens einen unerwarteten Herzstillstand. Derzeit überleben nur etwa zehn Prozent der Betroffenen. Würden bereits Anwesende mit der Wiederbelebung beginnen, könnten österreichweit 1.000 zusätzliche Leben pro Jahr gerettet werden. Trotz des gut ausgebauten österreichischen Rettungs- und Notarztsystems trifft professionelle Hilfe im Durchschnitt erst nach acht bis zehn Minuten ein. Nach einem unerwarteten Herzstillstand sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit der Betroffenen pro Minute ohne Wiederbelebung um etwa zehn Prozent. Nach drei bis fünf Minuten treten, bleibende Schäden im Gehirn auf. Daher sind gerade die ersten Minuten für das Überleben entscheidend. Leben retten kann jeder – nur nichts tun ist falsch.
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