08.02.2017, 09:50 Uhr

Wirtschaftsbund tourte durch den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

Bei der Tour durch den Bezirk machten die Vertreter des Wirtschaftsbundes auch im Ilzer Unternehmen WELOG-Truck &Trailer GmbH Station.

Flexiblere Arbeitszeiten, der Erhalt der Landesberufsschule Hartberg und der Bau der Schnellstraße S7 waren brennende Themen.

Wirtschaft erleichtern und Wachstum ermöglichen lautet das Credo des Wirtschaftsbundes Steiermark. Als vorletzte Station einer breit angelegten Tour durch die ganze Steiermark, um für die Anliegen der regionalen Unternehmen für den gemeinsamen Wirtschaftswachstum einzuholen, machte der Wirtschaftsbund auch im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld Station. Beim Pressegespräch in den Räumlichkeiten der WELOG Truck & Trailer GmbH direkt am Autobahnknoten der A2 in Ilz waren neben Wirtschaftsbund-Direktor Kurt Egger, auch Wirtschaftsbund-Bezirksgruppenobmann Christian Sommerbauer, WK-Obmann Herbert Spitzer, WK-Regionalstellenleiter Florian Ferl sowie der Bürgermeister von Ilz Rupert Fleischhacker und die WELOG--Geschäftsführer Bernhard und Andrea Wilfinger. Neben der bereits beschlossenen Modernisierung des Betriebsanlagenrechts, sind die Reduzierung der Verwaltungslasten und flexiblere Arbeitszeiten zentrale Anliegen und wichtige Zukunftsthemen.


Arbeitszeiten müssen flexibel gestaltbar sein

"Die Wirtschafts- und Arbeitswelt befindet sich in einem Wandel, wie es ihn bisher noch nie gab. Wir fordern daher ein neues Arbeitszeit-Modell mit mehr Flexibilität auf betrieblicher Ebene", so Egger.
Konkret soll die Möglichkeit betriebsspezifischer Lösungen gestärkt und vereinfacht werden. Die Grenzen für die Normalarbeitszeit auf zehn und die tägliche Höchstarbeitszeit auf zwölf Stunden angehoben werden.
"Zur Zeit haben wir ein ambivalentes Verhältnis. Dem Arbeitslosenhöchststand in der Steiermark stehen fehlende Facharbeiter gegenüber", betont Egger, dass es Zeit ist Anreize zu schaffen, um Menschen in Beschäftigungen zu bringen.

Bürokratiehürden abbauen

Besonders kritisch sieht Egger die zahlreichen "Bürokratieblödheiten, die unbedingt abgebaut gehören." Dem kann sich auch Bürgermeister Rupert Fleischhacker anschließen:"Wir müssen wegkommen von unsinnigen Gesetzgebungen und versuchen Gesetze, wie Raumordnung oder Jagd-und Jugendschutz von unten aufzurollen und zu vereinheitlichen, damit man sich nicht gegenseitig blockiert."

Mobilität und Ausbildung als Garant zur Wirtschaftsstärkung

Wichtige Anliegen für den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld stellten auch die rasche und problemlose Umsetzung der Schnellstraße S7 dar, die "ein wichtiger Impulsgeber zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Region sein wird und Betriebserweiterung und Betriebsansiedelungen in der Region optimal unterstützen wird", blickt Sommerbauer positiv in die Zukunft.
Die Schließung der Landesberufsschule Hartberg sieht Ferl vernichtend für die Ausbildung professioneller Fachkräfte der Region. "Um weiterhin auf die professionelle duale Berufsausbildung setzen zu können und die regionale Wirtschaft zu stärken, ist der Erhalt der Landesberufsschule Hartberg essentiell."
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