Ganztagesbetreuung mit Bergpanorama

Kinderanimateurin Sibylle Zimmermann hat immer Spannendes für die Kinder parat
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  • Kinderanimateurin Sibylle Zimmermann hat immer Spannendes für die Kinder parat
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  • hochgeladen von Iris Zirknitzer

Wer Schulkinder hat und berufstätig ist, kennt das Problem – wohin mit den Kindern in den Ferien? Am Nassfeld gibt es eine Ganztagesbetreuung. Ob das Projekt weiter besteht, ist aber derzeit nicht fix.
Barfuß laufen, Murmeltiere beobachten, Kuhfladenfrisbee oder Staudamm bauen, das alles können Kinder am Nassfeld erleben.

Neun Wochen Betreuung
„Fun for Kids“ ist ein Sommeranimationsprogramm über neun Wochen und wird von der KIG (Karnische Tourismus Incoming) in Kooperation mit NTC Sölle für Urlaubsgästekinder und einheimische Kinder von sechs bis zehn Jahren von Montag bis Freitag von 9.30 bis 16 Uhr angeboten. Die Bambini+Card im Tourismusbüro Heramgor zum Preis von 70 Euro berechtigt den ganzen Sommer das Service in Anspruch zu nehmen. Ein täglicher gratis Bustransfer hin und retour verkehrt ab Hermagor und sammelt die Kinder von Nötsch, St. Stefan/Gail, Weißbriach und Kötschach ein und bringt sie zur Talstation Tröpolach.
Sibylle-Maria Zimmermann ist dort Kindergartenleiterin und verbringt täglich mit Kindern mehrerer Nationen spannende Stunden in freier Natur. Treffpunkt ist jeden Tag um 9.30 Uhr in Tröpolach, von wo aus es dann mit der Gondel zu den verschiedenen Aktivitäten am Berg geht.
„Für die Kinder ist dieses Angebot ein Erlebnis, weil sie täglich etwas Neues sehen, lernen, hören und ausprobieren“, so Zimmermann. Selbst wenn der Himmel seine Schleusen öffnet, kommt keine Langeweile auf. Da zaubern die Betreuerin und ihr Team als „Schlechtwetterprogramm" Sachen wie Schminken, Basteln, Zaubern, Malen usw. aus dem Ärmel.

90 Prozent Einheimische
Am Anfang waren es über den ganzen Sommer an die 290 Kinder, wobei nur drei bis vier einheimische Kinder dabei waren. „Mittlerweile sind wir bei circa 1.200 Kindern am Ende des Sommers angelangt“, informiert Zimmermann. Auffallend dabei: die Anzahl der Gästekinder hat sich minimiert, während sich von Jahr zu Jahr die Zahl der Einheimischen mehr als verdoppelt hat.
Die Ideenbringerin war die Musikschulpädagogin Katinka Krisper. Um ihren eigenen Kindern in den Ferien ein bisschen Abwechslung zu bieten, hat sie ihre Kinder Jakob und Hannah ab und zu beim Sommerprogramm angemeldet. Und das zog mit sich, dass mehr und mehr Einheimische Interesse daran bekundeten.
Mit Ende September lief das Projekt für die Sommersaison 2012 aus.
Noch ist nicht sicher, ob das Projekt auch nächstes Jahr fortgesetzt wird.
Zimmermann: „Wir haben so viel positives Feedback von den Eltern bekommen. Die Zahlen bestätigen unseren Erfolg. Es wäre schade, wenn das Projekt jetzt zum Sterben verurteilt wäre.“

Autor:

Iris Zirknitzer aus Hermagor

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