Wege zur Gelassenheit

Am Mittwoch, dem 14. 12. fand an der HLW Hermagor erneut eine Veranstaltung der Reihe „Dialog macht stark“ statt. Die Referentin, Pädagogin und Psychologin Mag. Wilhelmine Kristof, wurde den hohen Erwartungen der zahlreichen Zuhörer gerecht und berichtete anschaulich und engagiert über mögliche WEGE ZUR GELASSENHEIT.
„Ich habe keine Zeit, ich bin im Stress.“ Wer von uns kennt Sätze dieser Art nicht. Solange wir glauben, dass der Stress von außen kommt, geben wir oft den äußeren Rahmenbedingungen die Schuld: dem Chef, der „heutigen Zeit“,….. Wenn wir Stress empfinden, ist dies aber eine persönliche Reaktion auf eine Situation und liegt in erster Linie an uns. Erst wenn wir selbst Verantwortung für unsere Stresssituation übernehmen, können wir etwas verändern.
10 Wege zur Gelassenheit
1.) Achtsamkeit:
Wir sollen darauf achten, was im Leben wirklich wichtig ist, was wir brauchen. Auch das Zuhören ist bedeutend. Wir brauchen keinen Psychiater, wenn wir einen Partner haben, der uns zuhört. Es gibt kein schöneres Geschenk, als hundertprozentig präsent zu sein.
2.) Gleichgewicht: Herstellen einer Balance zwischen Familie, Arbeit und Privatleben. Welche Bereiche verursachen Stress? Energiefresser erkennen und stoppen, nein sagen und Grenzen setzen.
3.) Dankbarkeit:
Können wir noch dankbar sein und Dinge nicht als selbstverständlich empfinden? Dankbarkeit dem Leben gegenüber und den Eltern gegenüber lässt den Segen der Ahnen zu uns fließen.
4.) Ehrlichkeit:
Es ist wichtig, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und zu sagen, wenn etwas ein Ja und etwas ein Nein ist. Ehrlichkeit ist ein schwerer Weg. Von manchen Menschen wird man vielleicht abgelehnt, aber es führt uns zur Achtung vor uns selbst, wenn wir keine Rolle mehr spielen müssen.
5.) Geduld:
Wir müssen lernen, Geduld zu haben, wenn etwas nicht so schnell geht wie wir es gerne hätten. Manchmal ist nicht handeln besser als handeln, denn viele Dinge erledigen sich von allein und es ist gerade in Krisenzeiten wichtig sich zurück zu lehnen.
6.) Vergeben und versöhnen:
Vergebung ist ein Weg in die Mitte. Es ist nie zu spät, um zu vergeben oder um Vergebung zu bitten, es kann das Leben jedoch grundlegend zum Positiven verändern.
7.) Hingabe:
Egal auf welchem Gebiet, das Flow-Gefühl, das entsteht, wenn man sich an etwas hingibt, lässt Zeit und Raum vergessen.
8.) Mut:
Das Wesentliche ist seine eigenen Prinzipien zu leben, nicht anderen gefallen zu wollen bzw. nicht so zu sein, wie wir glauben, dass uns andere haben wollen. Mut heißt widersprechen, zu seinen Überzeugungen stehen, aufs Bauchgefühl hören, auch wenn man dadurch Nachteile in Kauf nehmen muss.
9.) Vertrauen:
Auch nach der finstersten Nacht beginnt ein neuer Tag. Vertrauen wir darauf, zur rechten Ort am rechten Ort zu sein.
10.) Liebe:
Bedingungslose, absichtslose Liebe, die frei gibt, ist der direkte Weg zur Gelassenheit.

Gruppenfoto v.l.n.r.: Anke Jank, Mag. Wilhelmine Kristof, Erika Millonig, HR Dir. Christian Warmuth, Mag. Jana Schumi, Karoline Warmuth, Mag. Hannes Berger, Barbara Berger, Valentin Sleik

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen